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Was ist Multiple Sklerose?



Häufig gestellte Fragen

Dauerhafter Stress macht langfristig krank. Das gilt im besonderen Masse für Menschen mit MS. Denn akuter Stress kann das Schubrisiko erhöhen. MS-Betroffene sollten daher die gefährlichen Stressauslöser meiden und sehr sensibel auf Anzeichen von Stress in ihrem Körper achten.

Die MS-Therapie hat mehrere Ansätze. Einige zielen auf die Beeinflussung des Prozesses selbst (= Dauer- oder Basistherapie), andere richten sich gegen die durch die MS verursachten Beschwerden (= symptomatische Therapie). Während eines akuten Schubes werden für einige Tage Glukokortikosteroide zur Unterdrückung der akuten Entzündungsprozesse verabreicht. Bei der Langzeittherapie stehen verschiedene immunmodulierende Substanzen zur Verfügung. Sie können den Verlauf der MS, so z.B. Schubhäufigkeit oder Schubschwere, langfristig positiv beeinflussen. Bei der symptomatischen Therapie werden die Symptome der MS, wie z.B. Spastik, medikamentös bzw. auch durch nicht-medikamentöse (Begleit-) Maßnahmen behandelt.

Ein gemäßigter Alkoholkonsum hat wahrscheinlich kaum negative Auswirkungen auf den Verlauf der MS. Bei Einnahme von Medikamenten sollte jedoch generell auf den Genuss von Alkohol verzichtet werden. Zudem können Symptome wie Müdigkeit oder Gleichgewichtsstörungen durch Alkoholkonsum verstärkt werden.


In unserem MS-Lexikon gibt es Erklärungen wichtiger Fachbegriffe im Zusammenhang mit Multipler Sklerose.

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