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Was ist Multiple Sklerose?



Häufig gestellte Fragen

Das Risiko, MS auf seine Kinder zu vererben, ist sehr gering und liegt zwischen 1% und 5%. Es besteht aber beim Menschen offensichtlich eine gewisse ererbte Veranlagung („genetische Disposition“), eine MS zu entwickeln.

Die Ursachen der MS konnten bisher nicht vollständig geklärt werden. Genetische Einflüsse können eine mögliche Ursache sein. Man geht davon aus, dass bei bestimmten Personen eine Neigung besteht, eine MS entwickeln zu können. Auch der Einfluss von Virusinfekten auf die Entstehung der MS wird diskutiert.

Aus medizinischer Sicht ist die Multiple Sklerose kein Hindernis, ein Kind zu bekommen. Die Fruchtbarkeit bei MS-Betroffenen ist nicht reduziert und bei Schwangerschaft sowie Entbindung sind grundsätzlich nicht mehr Komplikationen zu erwarten als bei gesunden Müttern. Eine Schwangerschaft scheint sogar den Verlauf der MS positiv zu beeinflussen. Zu beachten ist jedoch, dass in den ersten 6 Monaten nach der Geburt das Schubrisiko etwas erhöht ist. Zudem ist eine langfristige Planung der Kinderbetreuung notwendig, um auch auf Situationen während eines schlechten gesundheitlichen Zustandes vorbereitet zu sein.


In unserem MS-Lexikon gibt es Erklärungen wichtiger Fachbegriffe im Zusammenhang mit Multipler Sklerose.

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