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Was ist Multiple Sklerose?



Häufig gestellte Fragen

MS-Betroffene sind infolge ihrer Erkrankung stärker gefährdet, eine Depression zu entwickeln. Sowohl die Tatsache, dass die Erkrankung MS einen psychischen „Stressfaktor“ darstellt, als auch die Veränderungen des Hirnstoffwechsels können die Entstehung einer Depression begünstigen oder beschleunigen.

Die Symptome der MS sind vielfältig und können bei jedem Betroffenen sehr unterschiedlich ausgeprägt sein. Häufige Frühsymptome der MS können Sehstörungen, leichte Lähmungen, Gefühlsstörungen, Koordinationsstörungen oder auch Gangunsicherheit sein. Im weiteren Verlauf der MS kann es häufig zu urologischen Störungen, Bewegungsstörungen mit Spastik, Lähmungen oder Sprechstörungen kommen. Bei vielen Betroffenen wird zudem von einer starken Ermüdbarkeit (Fatigue) sowie Depressionen berichtet.

Die rasche Ermüdbarkeit bzw. Energielosigkeit bei körperlichen und geistigen Aufgaben (= Fatigue) gilt als ein typisches Symptom der MS und tritt bei etwa 80% der Betroffenen auf. Eine Überanstrengung kann zu einer vorübergehenden Verschlechterung anderer Funktionsstörungen führen.


In unserem MS-Lexikon gibt es Erklärungen wichtiger Fachbegriffe im Zusammenhang mit Multipler Sklerose.

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