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Celinchen

Super genervt von allem .. kennt das jemand ?!

10 posts in this topic

Hallo Leute   ^_^ 

hoffe euch gehts allen gut . ( habe das schon einmal gepostet heute aber ich weis nicht ob es im richtigen bereich wa xD )

Ich habe da mal eine Frage & zwar ich merke das ich seid meiner Diagnose ( 4 Wochen her ) extrem genervtbin von allem & jedem .. sogar von meinen besten Freunden   :unsure:  .

Ich verstehe meine Freunde einfach nicht mehr deren Einstellungen zum Leben über was sie sich Gedanken machen was sie für Probleme halten usw . Ich habe das Gefühl das ich nirgends mehr rein passe & mir kommen meineFreunde manchmal fremd vor   :( . Auch bei meinem Partner habe ich manchmal das Gefühl das ich sein ( sry für den ausdruck) schei** gelaber einfach nicht mehr verstehen kann .. Ich frage mich wie ich seine Einstellungen immer ok fand & jetzt plötzlich fast alles dumm finde . 

Kennt das vllt jemand oder ist das ein Verhalten was nicht so ganz normal ist ?!   :huh: 

Ich danke schon mal allen für ihre Anwtorten !!

Liebe Grüße Celina   :lol:  

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Weisst du was ich nicht verstehe .....????.....    Spanisch  :P 

Ich bin auch niemand der sagen würde ,dass es  mir schlecht geht. Ich hab ein Dach über dem Kopf und muss nicht hungern ( was ist da schon die MS). Aber jeder Mensch ist halt anders. Hat nicht das erlebt bzw gesehen, was du erlebt hast. Da hilft meist reden.

Lass deswegen aber den Kopf nicht hängen. 

Wenn ich mal down bin, spiele ich ein wenig mit meinen kleinen Neffen, die machen mich schnell wieder Happy.

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Hallo du ;)

Ich glaube das ist eher,  weil man mit der MS einschlägige Erfahrungen gemacht hat. Da diese Krankheit ja auch alles andere als schön ist, kommen dir andere Probleme und Sorgen die du vielleicht früher hattest, und die der anderen dagegen sehr klein vor.  Mir geht das so, wenn ich darüber nachdenke, wie ich immer von Lästermäulern und Mobbingattacken gestresst war. Jetzt habe ich MS und hatte einen sehr üblichen Schub. Jetzt geht es mir besser und diese Lästerer sind mir sowas von egal. weil ich denke, das ist nicht wichtig, meine Gesunheit ist viel wichtiger.  Dennoch will ich solch anderen Probleme nicht herunter spielen, denn für jeden ist das Problem, dass ihn gerade am meisten beschäftigt, das größte Problem . Man hat halt nach längerem ausgenockt sein einen anderen Blickwinkel, denke das ist normal ;) Das gibt sich bestimmt wieder ; alles Gute  Dir ;)

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Hallo Celinchen,

Deine Diagnose ist ja noch gar nicht so lange her, Du mußt erst mal selbst damit klar kommen und laß Dir damit Zeit. Stelle hier ruhig Deine Fragen und es wird immer eine Antwort kommen.

​LG Renate1812

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Hey Celina,

Hab deinen Text grad mehrmals durchgelesen... Und wenn ich so drüber nach denke geht es mir ähnlich. Ich habe meine Diagnose zwar bereits vor ca. Einem Jahr bekomme .. Weiß aber trotzdem was du meinst.

Am Anfang gings bei mir... Doch mit der Zeit war auch ich immer genervter von Leuten, die sich wege Kleinigkeiten beschweren... Einem geplatztem Urlaub, einer schlechten Note usw.

Ich glaub durch meine Diagnose habe ich kapiert wie froh man doch eigentlich sein sollte wenn man gesund ist, und wie sehr man seine Gesundheit und auch Familie und Freunde schätzen sollte...

Als dann im Novermber 2015 auch noch mein kleiner Bruder mit gerade mal 14 Jahren plötzlich aus ungeklärten Gründen starb brach meine Welt endgültig zusammen.

Ich fühl mich niergends mehr wohl und würde mich am liebsten nur noch daheim verkriechen. Ich bin so wie du von allem und jedem genervt... Egal ob es Leute gut mit mir meinen ... Jede Frage, einfach alles geht mir auf den Keks.

Am meisten rege ich mich seit dem über Leute auf den es besser als mir und meiner Familie geht ... Obwohl sie in ihrem Leben viel weniger geleistet haben und einfach die größten Deppen sind..

Für mich erscheint die ganze Welt, mein gesamtes Umfeld als ungerecht... Wieso muss ausgerechnet ich so viel Pech haben?...

In dieser schwere Zeit ist vorallem mein Freund mir eine große Stütze.. auch wenn ich es ihm wohl alles andere als einfach mache, oft schnell beleidigend oder genervt resgiere ist er immer für mich da.

Ich finde in so einer schweren Zeit merkt man wer die wahren Freunde sind, die zu dir stehen und deine Meinung und Position akzeptieren und auch respektieren, die vielleicht erst mal sich selbst hinten an stellen um einem zu helfen.

Und ich kann nur aus Erfahrung sagen... reden ist gut, vorallem mit Freunde und Familie.. Nur so können sie dich verstehen und dir helfen.

Wichtig ist aber auch Ablenkung.. Zieh dich nicht zurück (den Fehler habe ich gemacht... Und bereue es, da es jetzt nur noch schwerer ist wieder dazu zu grhören..), geh mit Freunden feiern, reise und geniese dein Leben.

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Ist oft so, wenn man sich mit seriöseren Problemen auseinandersetzen muss und das Gefühl bekommt, wie banal manche Sachen im Leben sind. Aber das wird nicht besser werden, eher noch schlimmer. Also sags deinen Freunden und deinem Partner und versucht das zusammen zulösen. Vielleicht ändern sie dir zu liebe etwas. 

 

LG

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Hallo, 

Ich denke auch, dass es immer am Besten ist, wenn man offen und ehrlich miteinander spricht und sich seinen engsten Mitmenschen öffnet. Nur so kann man Probleme lösen und eine Veränderung bewirken. Auch wenn es oftmals schwierig ist, im Endeffekt fühlt man sich danach immer besser und kann mit den neuen Erkenntnissen, die man gewonnen hat, Dinge aus einer anderen Perspektive sehen. 

Liebe Grüße, 


Lukas

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Hallo,

ich wurde als Kind mit MS diagnostiziert und kenne mein Leben sozusagen nicht anders. Ich hatte/habe tolle Freunde aber es gibt immer Situationen, in denen man einfach durch die Erkrankung andere Gedanken oder Meinungen hat. Ich würde sie einfach immer offen ansprechen und wahre Freunde stehen einem auch dann zu Seite.

VG

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Habe auch die Erfahrung gemacht, dass man sich öffnen sollte. Es geht einem danach immer viel, viel besser
und echte Freunde hören einem auch zu und helfen so gut sie es eben können!

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Hey Celinchen,

ich kann sehr gut verstehen, was du meinst. Ich selbst habe nach meiner Diagnose ein paar Monate gebraucht bis ich wirklich damit umgehen konnte. Genervt war ich zwar in dem Sinne nie, aber das hat sich dafür in anderen Verhaltensweisen geäußert. Bei dir kann das genervt sein aber durchaus auch eine Ausdrucksform sein, die einfach zeigt, dass dich die Situation belastet.

Eine MS-Diagnose ist nun mal kein Erlebnis, das man einfach mal so wegsteckt. Du solltest dich aber auf jeden Fall deiner Familie, deinen Freunden und/oder deinem Freund anvertrauen, denn du brauchst gerade jetzt jemanden an deiner Seite. Reden hilft immer und du wirst dich langfristig besser fühlen. LG

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