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claudia19

alles halb so wild, oder was?

8 posts in this topic

hallo liebe mitleser,

 

ich weiß grad mal wieder gar nicht, was ich denken soll. vor zwei jahren in meiner ersten reha hat mir der neuro "neigung zum bagatellisieren" attestiert, meine neuro sieht das ähnlich.

 

jetzt hab ich einen ambulanten psychotherapeuten endlich gefunden und ihm den bericht meiner zweiten reha gebeben, gerade wegen kognitiver probleme, konzentration etc. und der meint, da sei nichts auffällig, bzgl gedächtnis stünde das auch so drin

 

ich vergesse sachen, die man mir nachweislich gesagt hat oder gegeben etc. und zwar 100%, da ist kein krümelchen mehr da! heut in einer stadt, die ich wie meine westentasche kenne, kommt mir total fremd vor und übersehe ich einen kreisverkehr und mach fast einen unfall (ja, ich weiß, soll nicht mehr fahren, aber es ging nicht anders). und das soll "normal" sein???  da frag ich mich schon, was dann früher war.

 

weiß so langsam gar nicht mehr, was ich denken soll. 

 

musste ich jetzt los werden :-(

 

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naja, diese geschichtchen, die einem da erzählt wurden und die man sich merken musste, waren zum einen nicht wirklich kompliziert.

 

zum anderen wusste ich ja, dass ich mir das eine halbe stundemerken muss. DAS ist nichtmal fürmichein problem

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@Claudioa: neigung zum bagatellisieren.. weisste, woran ich da denken muss?

Monty Python´s Ritter der Kokosnuss.

Der Knappe kriegt den Pfeil, an dem eine Botschaft hängt, in die Brust "Sir, eine Botschaft für Sie!"..

"ach, das ist nur eine Fleischwunde".. woraufhin der Ritter alleine weiterzieht.

 

Manchmal komm ich mir,w enn ich was von Fatigue, kogn. Problemen erzähle, genauso vor. Mit dem Unterschied: ich sag, Mist das fällt mir gewaltig auf.. und mein gegenüber, wahlweise "vom fach" geht gar nicht mal drauf ein.

 

Hä?

 

Bausch ich jetzt auf.. oder bagatallisiert mein Gesprächspartner?

 

Verdammt, das ist frustend (zumal, wenn es darum ging, zu viele Konzentrationsfehler und man befürchtet deswegen Kündigung)

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Guten Morgen ihr zwei!

 

Darf ich kurz mit reden? Mir kommen eure Probleme bekannt vor. Im Jahr 2000 bekam ich MS. Da fing es an mit Schwierigkeiten beim Rechnen, Lesen (Sinn erfassen), Konzentration und eben Sachen vergessen.

 

Bis vor kurzem hatte ich überall meine "Schummelzettel" liegen. Jetzt muss ich mir was Neues einfallen lassen, weil unsere Wohnung schon mit Zettelchen übersät ist.

 

Da ich jetzt auch nicht mehr selbst mit dem Auto fahre, vergesse ich schnell wo zB die Apotheke ist oder auf welchem Weg es am Schnellsten ins Krankenhaus geht.

 

Mit der Zeit wird man so noch unselbstständiger, kommt mir vor.

 

Lg Karin

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Wie schön, dass Ärzte auch nur Menschen sind :) Ich lass mir schon lange nichts mehr sagen, sondern sage was ich will. Geht ja meist nicht mehr anders.

Ich verstehe nur nicht ganz den Zusammenhang zwischen "bagatellisieren" (verharmlosen) und wo du genau bagatellisierst? Aus dem Post habe ich eher entnommen, dass die Ärzte für dich bagatellisieren, oder (was ich übrigens auch so finde, wenn ich lese wie es dir geht)? Ich tröste mich schon lange mit dem Wissen, dass es genauso viele schlechte Ärzte und Therapeuten wie Klempner und Bauarbeiter gibt. Pfusch an jeder Ecke :) vielleicht hilft dir das nicht zu viel auf die Meinung der "Hochwohlgeboreren" zu geben. :D

So long, halt die Ohren steif. Kannst mich auch gerne per PM zutexten, wenn du magst.

Grüßle :)

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ja, war ein bißchen wirr, myelin, ist mir im nachhinein auch aufgefallen.

 

bagatellisieren hat der arzt damals wohl gemeint, weil ich der meinung war, eigentlich nichts zu haben! rein äußerlich. ich hab mich nicht wirklich als "krank" angesehen. obwohl ich auch damals schon die kognitiven einschränkungen und fatigue hatte. "krank" war für mich halt was anderes. gebe zu, dass ich damit in einer reihe mit den außenstehenden bin, die mir auch nicht glauben wollen oder können.

 

dann jetzt das ergebnis der reha, dass ich angeblich in sachen gedächtnis normale testergebnisse hatte. das wiederum kam mir bagatellisierend vor. mag ja sein, dass ich da einen guten tag hatte. aber der vorgelesene text war auch nichts extrem schwieriges. und ich musste mir den grade mal 1/2 stunde merken. ich wußte vorher um was es ging. das weiß ich im täglichen leben aber nicht.

ich  glaub, wie hatten hier schon mal einen ähnlichen thread, hab ihn bloß nicht gefunden. die aussagekraft von neuropsychologischen tests war damals wohl das thema. 

attestiert wurde mir aber exteme schwierigkeit, wichtiges von unwichtigem zu unterscheiden, in getrennter aufmerksamkeit. und das ist es ja, was man im job eher braucht, als genaues wiederholen von vorgegebenem!

hat der psychotherapeut halt gestern erwähnt! danke an euch alle. manchmal muss man sich einfach ausk...!!! 

 

schönen abend oder gute nacht!

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Mein Lebenspartner hat es leide auch bekommen ...die symptome kommen mir alle sehr bekannt vor.....ich fühle euch mit

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