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juspsch

Ärzte schieben es immerwieder auf die Psyche

5 posts in this topic

Seit gestern bin ich zurück aus der Psychosomatischen Reha. Meine Erscöpfung, Müdigkeit und Konzentrationstörung haben mein Arzt hier und in der Reha auf die Psyche geschoben. Ich sagte immer und immer wieder ich kann nicht mehr. Wo es darum ging zur Wiedereingliederung im Arbeitsleben, das gleiche, 6h muss ich schaffen, ich muss meine Arbeit und Privatleben in gleichermaßen und Kraft ausgleichen. ICH SCHAFFE ES NICHT. Dann die Erlösung, meine Psychlogin hat dann ein Termin bei einer Neuropsychologin gemacht und was ist rausgekommen "Konzentrationsstörung und Autofahren darf ich nicht mehr alleine". Daraufhin musste ich dort nochmal zum Arzt und die Wiedereingliederung wurde zwar belassen, aber es kommt in Abschlussbericht, das ich die 6h nicht schaffen werde.

Auf die Ärztehabe ich eine ganz schöne Wut!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

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hallo,

was können die ärzte denn dafür? die können doch nichts für deine sicher gravierenden probleme; ich kenn das ja auch. aber einem arzt die schuld zu geben, ist mir noch nie eingefallen...

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Hallo Juspsch.

Wo und wie lange warst Du in der Psychosomatischen Reha ??

Ist irgendwie untersuchbar ob die Erschöpfung, Müdigkeit und die Konzentrationsstörungen von der MS (Fatique) oder doch in der Psyche ihren Ursprung haben ?

Die Psychologin und auch die Neuropsychologin waren Ärztinnen der Reha Klinik ??

Wenn ich das jetzt richtig deute "DARFST" Du in der jetzt auf Dich zukommenden Wiedereingliederung, die 6 Stunden Arbeitszeit nicht schaffen und gut !?

Das Du Wut auf die Ärzte hast kann ich verstehen allerdings weiss ich ja nicht was Du möchtest, was Dein Ziel ist.

Ich denke das in fast allen Reha-Abschlussberichten bestätigt wird das der Rehabillitant "arbeitsfähig" ist denn das, ist ja das was die DRV sich wünscht. Arbeitsfähige Mitglieder !!

Ich hoffe allerdings das es in dieser Reha auch schöne Momente für Dich gab !?

Liebe Grüsse

Ute

Übrigens lebst Du in einer der schönsten Städte die ich kenne ;o)

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Hallo Juspsch,

ich kann mich meinen Vorschreibern nur anschließen. Denk erstmal darüber nach "WAS DU WILLST". Ich kann nur sagen, das ich unbedingt wieder arbeiten wollte und es nicht akzeptieren wollte, das es nicht mehr geht.

@ Ute

Bin als " arbeitsunfähig" aus der Reha entlassen worden und musste die Rente einreichen. Bin mittlerweile in Rente, aber ich musste den Ärzten recht geben. Es geht einfach nicht mehr :(

@ Juspsch

Versuch es doch mal mit einer Reha für die MS. Ob Psychosomatische Reha da das richtige war, bezweifel ich ganz stark. MS ist ja keine "Psycho-Krankheit".

Wünsch dir alles Gute.

LG Hasilein

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Irgendwie ist mir unklar,was Du uns da sagen möchtest.. hört sich irgendwie so an, als ob auch Du meinst, Psyche hat sonst nix mit dem Rest von Dir zu tun?

Ganzheitlich ist da das Zauberwort.

Und einerseits verständlich, dass Du die Docs auf den Mond schießen willst, andererseits, was erwartest Du von ihnen? Das ist keine Frage a la "die können eh nix tun", sondern wirklich "was möchtest Du mit ihrer Hilfe erreichen". DAs für sich zu klären, ist sehr wichtig.

Der Ausgleich ist für jeden wichtig, mit MS noch viel mehr.

Ich sag immer, wenn ich die Kerze an beiden Enden anzünde, dann bleibt mir eben sehr schnell nix mehr.. und das ist es,was jeder für sich lernen muss (es gibt da leider kein Zaubermittel und man kanns).

Und mal ganz platt gesagt:

Natürlich können die Docs nicht groß anders, als ihnen auch vorgegeben ist. Das ist eine Sache. Wenn es so ist, dass Du jetzt diese "Arbeitsprobe" hast- das ist die andere SAche- dann lasss ie sehen,d ass Duz das eben nicht mehr schaffst.

Sch*egal,w arum, ob psychisch oder organisch- Du schaffst es nimmer und basta.

Ich hab ne Freundin, die ist körperlich ganz gesund- als ich sie kennenlernte, hatte sie wegen Psyche/ Depressionen 60 GdB, dass riß immer mehr ein und nun ist sie verrentet. Wegen der Psyche, die ihr immer wieder querschoß.

Wo ich mir denke: also das allein reichts chon, um nimmer zu können. Und hallo, will ich denn behaupten, MS ist ist rein körperlich und hat null AUswirkung auf Psyche? Warum sagtd ann jeder halbwegs informierte Doc, dass man den psych. Aspekt einer chronischen Krankheit absolut nicht vernachlässigen sollte bzw. darf?

Ich mein hallo, wir müssen ja "nur" damit leben, dass unser Leben nun die absolute Ungewissheit in sich trägt.. das hat doch null Konsequenzen für unser Gemüt, gell?

Zu guter letzt, man kann es durchaus unterschiedlich lesen:

http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/psychosomatik-ursache-fuer-koerperliche-beschwerden-in-der-psyche-a-880315.html

Ich wünsch Dir jedenfalls, dass es so geht, wie es Dir gut tut, für Dich das Beste ist.

Toitoitoi und alles Gute, lass Dich nicht unterkriegen und mit Verlaub "k* dich hier aus", das versteht hier wohl jeder und wenn nicht hier, wo dann?

GLG

Simone

Ich bin nicht wahnsinnig, ich bin nur verrückt.

Dalí

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