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Livi

Äußert sich Fatigue bei jedem individuell?

35 posts in this topic

Hallo Zusammen!

der Begriff Fatigue ist für mich selbst nach 7 Jahren Ms immer noch nicht ganz zu fassen, also persönlich zu erkennen handelt es sich jetzt gerade um Fatigue oder um ganz "normale" Müdigkeit oder Erschöpfung...? Ms ist ja sowieso häufig für außenstehende nicht sichtbar und nicht nachvollziehbar... (musstet ihr auch schon hunderte male erklären, dass es sich nicht um Muskelschwund handelt?;))

Wie genau äußert sich bei euch jeweils die Fatigue?

Ich habe mir viele Threads durchgelesen und die verschiedensten Symptome gelesen.

ich z.B. Arbeite Vollzeit und ich habe ganz normale fitte Tage wo ich sehr leistungsfähig bin und dann gibt es aber unerklärliche Tage wo ich mich erst normal fühle und dann aber im Laufe des Tages eine ganz ekelige Schwäche aufkommt. Sie strahlt vom Rücken aus und ich habe ganz schwache bleierne Arme, ich habe das Gefühl ich habe kein Rückgrat mehr und möchte mich nur noch hin legen und schwer atmen... Das ist ganz ekelig..:(

das kann gepaart sein mit Müdigkeit, muss aber nicht! Mal also nur schwach, mal müde und schwach... Mal hilft ne Stunde hin legen, mal ist der Tag damit aber auch gelaufen...

Wenn ich damit zu meiner Ergotherapie gehe bin ich danach oft wieder besser drauf..mal aber auch nicht...

Und genau das ist es was für mein Umfeld und meinen Freund so schwer nachzuvollziehen ist...:(

Ich mache nach wie vor Sport wenn möglich, aber leider geht das nicht mehr im Umfang wie früher was mir auch schon in den letzten Jahren ein Kleidergrößen auf und ab beschert hat, je nachdem was gerade mein Körper zulässt..:( leider war ich in dem Punkt schon immer auf viel Sport angewiesen...

Kennt ihr das?

Äußert sich Fatigue bei euch ähnlich? Ist es wohl eine?

Mein Neuro hat mir verschiedene Tabletten gegeben, ohne Erfolg...

Glg, Livi

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meine fatigue: einfach nur müde, müde, müde bzw. extrem schnell geistig und körperlich erschöpft, nach eigentlich minimalen anstrengungen.

ich, die ich früher alles, was gedruckt war, verschluchen habe, lese heute kaum mehr was. es ist zu anstrengend und außerdem verstehe ich meist gar nicht, was da eigentlich steht bzw. hab den anfang am ende der zeile wieder vergessen.

hab dann das kognitive training hier ausprobiert, weil mir sowas zu gesunden zeiten spassgemacht hat. aber jetzt ... ich bin nach wenigen minuten wie ausgepowert und weiß gar nichts mehr....

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Hallo Claudia,

am Anfang ging mir das auch so mit dem Lesen, ich schaffte meine Tageszeitung nicht mehr, weil ich so wie so nicht wußte was ich gelesen habe. Nach dem Training hier war ich auch völlig erschöpft. Ich glaube es hat mir aber geholfen dabei zu bleiben. Beim Lesen rufe ich mich zwar immer noch ab und zu zur Ordnung und versuche mich auf das zu konzentrieren, schiebr ande Gedanken zu Seite. Das Training kann ich jetzt auch schon mal am Abend machen. Dann bin ich nicht so erfolgreich wie am Sonntag Morgen, aber das macht mir nichts. Ich weiß ja warum.

Versuche weiter zu üben. Vielleicht einfach nur die Spiele, die du im Empfangsbild aufrufen kannst. Da geht es zwar auch nach Zeit aber nicht um Punkte oder Ränge.

Ich wünsche dir, dass du die Kraft hast durch zu halten. Ich bin mir sicher, auch bei dir wird es wieder besser.

Herzliche Grüße

Catherine

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Hallo Livi,

bei mir äußert sich Fatigue immer in den frühen Nachmittagsstunden zwischen 13.00 Uhr und 14.30 Uhr in plötzlich auftretender absoluter Müdigkeit mit Antriebslosigkeit und eben auch Kraftlosigkeit. Ich lege mich dann aufs Bett und schlafe ca. eine halbe Stunde ein. Danach gehe ich unter die Dusche, das hilft mir sehr. Und jetzt kommt etwas, was ich vor meiner MS- Diagnose im Jahr 2004 auch schon an mir bemerkte: Diese plötzlich auftretende Erschöpfung während meiner Arbeit. Als ich den Neuros seiner Zeit davon berichtetete, meinten sie, dass in diesem Zusammenhang die MS schon eine Weile im Körper "geschlummert" hat, aber erst mit dem ersten Schub im September 2004 in Zusammenhang gebracht werden konnte.

Für mich war das sehr verstörend, denn ich stand ja mitten im Berufsleben (Vollzeit bei einem großen Busreiseunternehmen) und wusste über MS nicht sehr viel, schon gar nicht, dass ich selbst davon betroffen war.

Auch ich mache "Sport", eher Physiotherapie, die aber sehr gut angeschlagen hat, aber gegen die Fatigue nicht unbedingt wirksam ist, leider. Von einer speziellen Anti- Fatigue- Medikation riet mir meine Neuro ab, da die Nebenwirkungen in Zusammenhang mit Cop. noch nicht hinreichend erforscht wären.

Viele liebe Grüße, aeonfoxx

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Hallo,

Das mit dem lesen ist bei mir auch so schlimm, ich kann praktisch nicht mehr lesen ist zu anstrengend.

Sport nun ja früher konnte ich joggen jetzt bin ich froh wenn ich einmal im Monat Nordic Walking schaffe.

Ich bin ständig müde. Es gibt aber auch Tage wo alles gut ist. :-)

Grüße aus Essen von Andrea

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Ich nochmal ;-))

ich gehöre ja zu denen, die immer wissen wollen, was sie haben, was gerade mal wieder los ist und es macht mich irgendwie hilflos, nicht wirklich zu wissen, woher diese ganzen sachen bekommen.

fatigue - depression - fatiguebedingte depri oder depressionsbedingte fatigue ...

ich hab ja jetzt einen psychotherapeuten wegen der depris, aber ehrlich gesagt bezweifle ich, dass der mir groß helfen kann...

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hallo,

bei mir äußert sich die Fatique so ähnlich wie Livi sie beschreibt.

So als fährt ein Panzer über dich.

LG Ped

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Hallöchen Claudia,

wenn du dem Therapeuten eine Chance lässt und die Chemie stimmt, d.h. dass du ihm vertraust, dann kann er dir vielleicht auch helfen.

Ich mache seit Oktober 2011 Therapie, und die möchte ich nicht mehr missen.

Habe in meiner letzten Studne mit ihr durchgearbeitet, was ich schon alles erreicht habe.

Immer wieder versuchen optimistisch zu sein ;)

Liebe Grüße

Denise

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Also bei mir äußert sich die Fatigue meist morgens - ich bin dann zu müde, um aufzustehen und muss mich echt quälen, um wenigstens den Gang zur Toilette zu schaffen. Wenn ich dann im Bad bin, sehe ich im Spielgel auch immer gleich, dass mein Gesicht ganz verquollen ist un mein eines Augenlid runterhängt. Alles andere verbuche ich unter Müdigkeit (wobei es natürlich auch Fatigue sein könnte). Ich habe die Fatigue bisher (*toctoctoc Klopf auf Holz*) ganz gut in den Griff bekommen dadurch, dass ich bei allem was ich mache genug echte Pausen mache - bei geistiger Arbeit spätestens nach 90 Minuten 45 Minuten Pause (oder nach 60 Minuten 30 Minuten Pause).

LG

stockrose

Edited by stockrose

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Hallo Zusammen,

Nachdem es mir Ende letzter Woche so mies ging, geht es jetzt wieder besser...:)

Ich konnte gestern sogar Sport machen...

Es ist nur immer so unberechenbar mit der Fatigue - ein auf und ab...

Manchmal mag ich gar nicht mehr planen, weil ich nie weiß ob es ein guter oder schlechter Tag wird...

"spontaninät will gut überlegt sein..;-))))))"

In Psychotherapie bin ich auch, aber nicht wegen der Fatigue sondern zur Stressbewältigung und einfach nur zum reden...

Alles Liebe,

Livi

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Guest nadine1980

ich brauche nur die Wäsche aufhängen,danach bin ich total kaputt und würde am liebsten garnichts mehr machen,einfach total aus der Puste und abends bin ich die erste die um virtel nach acht vor der Glotze schon eingeschlafen ist...

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mich quält die doofe fatigue auch....aber ich schlafe nicht mehr auf dem sofa ein abends und ich gehe nicht mehr soooo früh ins bett. das hatte im september solche ausmasse angenommen, dass ich wegen depris in behandlung kam. die konnten mit mir auch nicht viel anfangen und das stimmte auch....es ist ja leider MS mit allen nebenwirkungen.....

lg espe

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Hallo,

Das mit dem lesen ist bei mir auch so schlimm, ich kann praktisch nicht mehr lesen ist zu anstrengend.

Sport nun ja früher konnte ich joggen jetzt bin ich froh wenn ich einmal im Monat Nordic Walking schaffe.

Ich bin ständig müde. Es gibt aber auch Tage wo alles gut ist. :-)

Grüße aus Essen von Andrea

Wollen wir uns zusammen tun, kommt mir doch sehr bekannt vor :D

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Oh man...

das hört sich ja heiter an... @ DerSchwager: Ich hoffe, du hast auch andere Idole außer Marvin :)

Ich hätte zu dem Thema mal eine Frage.

Ich bin vor 3 Monaten nach England gezogen, weil ich da eine Stelle bekommen habe, wurde dort nach 3 Tagen wieder gekündigt weil für die Stelle eine hohe Belastbarkeit gefordert sei. Ich wollte aber dann auf der Insel bleiben um die Zeit im Ausland auszunützen. Nun ging das aber wegen meiner Konzentrationsleistung in den nächsten Jobs so weiter. Mein Gehirn will oft einfach nicht richtig aufwachen, nachmittags erreicht es seinen Höhepunkt und machmal "vernebelt" es abends wieder. Oft steiger ich mich dann auch noch so rein, sodass es noch schlimmer wird.

In meinem letzten Job hieß es irgendwann, sie müssten jetzt schon mal wissen, was mit mir los sei, weil sie mich sonst noch verlieren würden. Das hat mich total überrascht, ich war es bis jetzt gewohnt, dass man mich einfach so akzeptiert oder gleich gekündigt hat...

Wie rechtfertigt ihr euch denn, wenn ihr viele Konzentrationsfehler macht?

Ich hab einfach gesagt, ich mache einfach oft solche Fehler und weiß selbst nicht warum.

Eine Woche später wurde ich dann wieder gekündigt.

Abgesehen von Medikamenten oder einer Therapie, wie händelt ihr das in der Arbeit?

Einen Tipp kann ich euch dennoch geben, falls ihr es noch nicht wusstet: Bei mir wirkt scharfes Essen, bestenfalls indische Gewürze fast Wunder :)

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hallo sarah!

wieviele jobst hattest du denn in den letzten drei monaten? so wie du es schreibst, sieht es aush, als ob du da immer nur extrem kurz gewesen wärst.

wenn das wirklich so extrem ist, kann ich die frage deines letzten arbeitgebers durchaus verstehen und meiner meinung nach bleibt dir nichts anderes, als die wahrheit zu sagen.

mehr als entlassen werden kannst du ja nicht, und das ist dir ja auch in der vergangenheit schon passiert, obwohl du nichts gesagt hat (verbessere mich, falls ich da was falsch verstanden habe)

normalerweise tendier ich dazu, bei neuen jobs und "unsichtbaren" symptomen, zunächst mal nichts zu sagen. aber wenn man schon danach gefragt wird, gehört es sich einfach, da vielleicht auch ehrlich zu sein.

ich denke mal, hierzulande müsstest du auf die frage auch ehrlich antworten.

ich weiß ja nicht, als was du arbeitest, aber wenn da ein risiko für leib und leben für dich oder andere denkbar ist, dann erst recht.

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Drei Jobs waren es insgesamt, gerade hab ich meinen vierten begonnen. Die erste Stelle nannte sich Business Development Agent und unter den Bedingungen, unter denen ich das Ganze lernen sollte, möchte ich die Kündigung gar nicht mal auf die MS schieben, ich bin mir sicher, dass da andere sicher auch erstmal ausgestiegen wären.

Trotzdem bin ich aber gleich voll mutlos die nächste Stelle in einem Callcenter begonnen und die Sache hat sich nach einem Monat erledigt. Noch frustrierter darüber hab ich dann in eine Teilzeitstelle in einem Fastfoodrestaurant angefangen und war auch dort ständig nicht der Sache und hab mich genau dann am meisten reingesteigert, wenn es hektisch zuging.

Ich war mir eben nicht sicher, weil ich mir dachte, die wüssten womöglich erst mal überhaupt nicht, wie sie mit mir umgehen sollen. Zumal hier in der Region niemand MS überhaupt zu kennen scheint! Und dann dachte ich außerdem, ich müsste ja nur was an meiner Einstellung ändern, weil ich mich durch meine Nervosität und meine Vorwürfe zusätzlich blockiere und ja eigentlich schon viel schwierigeres geschafft hab...

Aber dieses Mal gehe ich keine Experimente mehr ein und bemüh mich endgültig um einen Termin bei einem Neuropsychologen, auch wenn das hier noch schwieriger ist als in Deutschland.

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Die Fatigue zieht sich als roter, müder Faden durch sämtliche Bereiche. Lesen geht bei mir auch nicht mehr wie früher und sämtliche "normalen" Tätigkeiten sind anstrengend. Nach dem Wäscheaufhängen, was hier auch schon erwähnt wurde fühle ich mich so wie früher nach einem anstrengenden Arbeitstag. Oft ist es so, daß ich das Gefühl habe mich in dreifacher Verlangsamung zu bewegen, während alles um mich herum im Zeitraffer abläuft. Gesprächen kann ich nicht mehr so gut folgen-einach ALLES ist anders als vorher...Ich versuche gerade mir abzugewöhnen an "vorher" zu denken oder meine Belastungsfähigkeit mit meinen früheren Leistungen zu vergleichen...Dann krieg ich nämlich die Oberkrise.....

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Die Fatique ist wirklich nervig, ich erkläre das immer so: Ich kann jetzt noch gehen und in der nächsten Sekunde ist der Akku leer.So ist das bei Allen Aktivitäten ich mache dann eine kurze Pause.Ich kann schlecht Gehen und Stehen.Meinen Beruf kann ich im Sitzen ausüben mußte auch schonmal nach Hause weil ich zu müde wahr.Das geht bei meinem Arbeitgeber.

Gruß an Alle Gabi:dagegen:

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Hallo fine,

mir gehts auch so mit dem Akku;) Mein Mann redet mir sogar manchmal zu viel, dann ist er immer irritiert wenn ich müde werde...:)

Ich beneide Dich um Deinen Job. So einen hätte ich auch gerne immer gehabt, dann wäre ich heut noch nicht berentet:(

Das berentet sein hat natürlich auch seine Vorteile...

LG Vera

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Hi Livi,

ich denke, dass Gefühl der "überkommenden bleiernden Müdigkeit" kennt hier wohl jeder. Bei mir macht sich das zuerst im Nacken bemerkbar, der fängt dann an weh zu tun und dann - als wenn du mit "flüssigem Gummi" (hab da grad keinen richtigen Ausdrück für) überzogen wirst, breitet sich diese Müdigkeit auf den ganzen Körper aus. Fängt bei mir immer oben an ;-) Habe Mitte März einen Termin bei einer Psychotherapeutin - Gesprächstermine. Dort soll abgeklärt werden, ob es sich bei mir um das CFS (chron. Fatique-Syndrom) handelt oder eine Depression. Ist wohl schwierig, das auseinanderzuhalten.

Ich gehe auch vollzeit arbeiten und diese Geschichte macht das alles nicht einfacher. Wenn man keine Möglichkeit hat, sich einmal zurückzuziehen ist mancher Arbeitstag sehr schwierig zu bewältigen. Man sieht mir nichts an und deswegen ist es auch sehr schwer zu erklären.

Ich bekomme allerdings keine Tabletten gegen diese Erschöpfungszustände. Welche Medis nimmst du denn dagegen? Aber wenn die nicht helfen......

Ich gehe viel mit meinen Hunden raus - das tut gut - auch bei diesem Wetter. Dann fühle ich mich kurzzeitig fitter.

War schon ewig nicht mehr hier im Forum, tut ganz gut mal wieder was zu schreiben.

Ich vermute, dass du auf jeden Fall unter Fatique leidest. Ich wohl auch... aber irgendwie ist das noch nicht klar.

Gibt es überhaupt irgend ein Mittel dagegen?

LG

Melanie

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Hallo,

habe ein gutes Mittel gegen die Fatique, es sind Kapseln von grünem Teeextrakt, ihr Name: Amerigo, mir helfen Sie gut, ich bin dadurch ein anderer Mensch geworden. Die Kapseln muss man selbst bezahlen 50 Stck. 13,95 EUR.

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Hallo alle Zusammen

Morgens nach dem Frühstück bin ich das erste mal müde.

Duschen ,fertig machen für die Arbeit, das zweite mal.

Wenn ich in der Arbeit bin,dann geht es. Ich habe eine sitzende Tätikeit.

Aber es ist ein beschissenes Gefühl diese Müdigkeit.

Alles Liebe, Gagu

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ich hab auch eine sitzende tätigkeit, aber da sieht man mal wieder, dass es bei jedem unterschiedlich ist.

klar, körperliche erschöpfung kenn ich auch, aber viel mehr zu schaffen macht mir diese geistige müdigkeit. es kann ungemein anstrengend sein, was lesen zu müssen, das man früher mal kurz beim diagonallesen shcon begriffen hätte und heute liest man, liest, liest und liest und weiß noch immer nicht, was da steht.

nur, dass man immer müder wird.

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Oder wenn ich von mir selbst abgespeicherte Dateien, auf meinem eigenen Rechner nicht wieder finden kann...........

Wenn ich all die dienstlichen Termine neuerdings am allerliebsten auf den Vormittag lege, wo doch alle anderen den frühen Nachmittag bevorzugen.......

Wenn ich ernsthaft überlege, meine geliebte langjährig ausgeübte Betriebsratstätigkeit an den Nagel zu hängen, weil ich das Gefühl habe den Anforderungen nicht mehr gerecht werden zu können......

Wenn die verbalen Streitigkeiten (Diskussionen) plötzlich gar keinen Spass mehr machen.......

Immer so fürchterlich fertig...... körperlich und vor allem geistig.

Gruselig, echt gruselig.

Viele Grüsse

Ute

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Hallo Ute,

ich weiß ganz genau wie du dich fühlst mir gehts genauso, bin glaub ich auch schon ein Stück weiter.

Habe die letzten zwei Jahre alle meine Ehrenämter aufgegeben der Garten wurde reduziert auf ein drittel.

Von zwei Teilzeitstellen hab ich noch eine und da brauch ich immer mehr Hife.

Bin Vormittags um 10 Uhr schon Erschöpft kann kaum ein Buch lesen oder mich auf wichtige Dinge konzentrieren.

Diese geistuge Erschöpftheit macht mich auch fertig. Aber das sind lauter Dinge die man uns nicht ansieht und die Menschen um uns können das oft nicht verstehen. Hab desshalb und wegen anderer Probleme wie starken Schwindel im November Rente beantragt die im Februar abgelehnt wurde obwohl in der Klinik alles untersucht und bestätigt wurde, dass ich nicht länger arbeiten kann. Habe jetzt Einspruch eingelegt mein Neuro meint weil man mir alles nicht so ansieht ist es sehr schwer andere davon zu überzeugen.

LG wildwind

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