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JaneRose

!!!s.o.s!!!

19 posts in this topic

Hallo liebe Gleichgesinnte,

ich brauche dringend euren Rat!

Mein jetziger Neurologe nimmt mich nicht ernst und entscheidet nie nach meinem Befinden, aber lasst mich von Anfang an berichten…

Ich bin jetzt schon etwa 6 Monate krank. Vor 2 Jahren kam die Diagnose MS, kurz vor meinem 18. Geburtstag. Nachdem es zu spät erkannt wurde, wurde ich mit Tysabri behandelt, was mir ehrlich gut getan hat. Ich war damals auch sehr geschwächt und so habe ich 6 Monate Tysabri bekommen (so lange in etwa dauerte auch meine vollständige Regeneration) und dann habe ich 1.5 Jahre Copaxone gespritzt und war ohne Beschwerden, sprich „gesund“.

Vor 6 Monaten bekam ich mehrere Kreislaufanfälle, was ich schon damals als Kind und während der Wachstumsphase oft hatte. Daher habe ich stets darauf geachtet, regelmäßig zu essen und zu trinken. Ich dachte mir daher nichts weiter dabei, da ich auch meist sehr niedrigen Blutdruck habe (100/60). Dann zogen wir um nach Berlin und ich war die ganze Zeit über sehr erschöpft, hatte immer zittrige Knie und mir war schwindelig.

Auch das habe ich nicht wirklich ernst genommen, dachte es kommt einfach vom Stress, hatte dann auch gleich mit einer neuen Arbeit angefangen und nahm an, dass ich mich schon wieder erholen würde…aber selbst als ich mich nur ausgeruht habe ist es nicht besser geworden und bei körperlicher Belastung hat sich alles umso mehr verschlimmert…

Dann einen Monat später in etwa, bekam ich Taubheitsgefühle im Gesicht, Druck auf Kopf und Ohr und Taubheit in Bauch und Rückengegend.

Da erst war mir klar: Verdammt, ein neuer Schub! Denn genauso hatte es sich damals auch angefühlt vor 2 Jahren! Also begab ich mich mit der Sbahn auf den Weg ins nächstgelegene Krankenhaus, was angeblich auch auf MS spezialisiert war (davon hat man aber nichts gemerkt). Nach 3 Stationen Sbahn bin ich umgekippt und wurde dann per Rettungswagen eingeliefert. Zunächst wollte mich keiner behandeln, alle meinten, es könnte zwar ein Schub sein aber er wäre nicht stark genug um ihn zu behandeln. Ich bestand darauf zu bleiben und am nächsten Tag traf ich auf einen anderen Arzt, der mir 5 mal Cortison gab. Danach war ich wieder zu Hause und habe viel gemalt. Ich war immer noch sehr schwach, sodass ich nicht in der Lage war die Wohnung zu verlassen (2. Stock). Aber ich dachte, das würde sich geben…Die Taubheitsgefühle schwanden allmählich, aber kamen immer nochmal durch. Es war also ein auf und ab aber wurde nie besser als bis zu einer bestimmten Grenze, die man nicht als gutes Wohlbefinden bezeichnen kann. Also im Prinzip ging es mir die ganze Zeit über nicht sehr gut…

Dann nach 2 Wochen Krankenhaus ging es mir eine Woche besser und dann ging wieder alles bergab..die ganzen Taubheitsgefühle kamen zurück und ich war noch geschwächter als eh schon.

2 Monate später hatte ich einen Termin bei einem MS-Arzt (der wie sich später herausstellte, gar kein richtiger MS-Arzt war, aber er wurde uns von unserer Hausärztin empfohlen) Dieser behandelte mich ebenfalls 5 Tage mit Cortison und ich baute im Krankenhaus total ab.

Die Wege dort waren zu weit um sie zu Fuß zurückzulegen und ich wusste ja, dass ich von einer Sekunde auf die andere umkippen konnte und dann würde es mir noch schlechter gehen als ohnehin schon. Da mein Körper auch schon zu lange mit der Krankheit kämpfte, war er noch geschwächter als eh schon und als ich dann noch einen Physiotherapeuten bekam, wurde alles nur noch schlimmer.

Die Symptome wurden stärker und meine Kraft am Ende. Sie kam auch nicht mehr zurück.

Ich berichtete meinem Neurologen daraufhin, dass mir einfach die Kraft fehlte und mir körperliche Belastung noch mehr schadete.

Dieser meinte, es läge an meinen Muskeln und ohne die würde nichts gehen.

Damit lag er falsch, denn ich habe noch nie ein Auto besessen und immer alles zu Fuß bewältigen müssen (außerdem habe ich mich ja trotzdem noch auf Arbeit geschleppt, da war meine Muskulatur super und ich hatte trotzdem keine Kraft!), daher hatte ich keine schlechte Muskulatur, was mein Physiotherapeut auch bestätigte, er meinte meine Muskulatur wäre gut, scheinbar sei es wirklich so wie ich stets sagte, dass mir die Kraft fehlte um die Muskeln zu bewegen.

Das schien mein Neurologe jedoch komplett zu ignorieren, denn er verordnete mir – gegen die Aussagen von mir und meinem Physiotherapeuten – eine Reha.

Mein Physiotherapeut meinte, dass ich das dort auf keinen Fall schaffen würde, da man dafür eine gewisse Fitness mitbringen muss und die hätte ich nicht. Ich würde nicht mal zum Abendbrot alleine kommen und ich war ja so schon auf den Rollstuhl angewiesen. Im Zimmer oder in der Wohnung konnte ich mich zwar frei bewegen, aber bei längeren Strecken, ab 20m benötigte ich doch einen Rollstuhl.

Mein Physiotherapeut behielt Recht, als ich vor Ort ankam und jede Omi fitter war als ich junges Mädel mit 20 Jahren, war ich zutiefst deprimiert, auch darüber, dass die Wege unendlich weit waren und sich dort niemand bereit erklärte mich mal zu schieben.

Zum Glück hatte ich meine Mutti dabei, die das dann übernahm und wir entschieden noch am selben Tag, dass es absolut nicht machbar wäre dort zu bleiben. Dem stimmte auch der Arzt vor Ort zu, den ich für sehr kompetent und verständnisvoll hielt. Er hörte mir zu was ich erzählte und nahm alles sehr ernst. Er fragte sich auch, weshalb mich das Krankenhaus in so einer Verfassung entlassen hätte, wo ich nicht mal in der Lage sei mich selbst zu versorgen…das haben wir uns ja auch schon gefragt…

In der Zwischenzeit wurde ich noch auf Gilenya umgestellt, da die Taubheitsgefühle immer wieder durchkamen. Eigentlich wollte ich wieder Tysabri nehmen, da es mir vor 2 Jahren sehr gut getan hat und ich dadurch auch einen Kräftekick bekommen hatte, aber der Risikotest war positiv und so musste ich dann notgedrungen Gilenya wählen.

Das nehme ich jetzt schon seit 2 Monaten.

Tablettenform ist natürlich besser als spritzen und auch meine Blutuntersuchungen zeigen die Wirkung von Gilenya. Als mein Neurologe jedoch jetzt (erst!!!) ein MRT machte, sah er, dass ich überhaupt keine neuen Entzündungsherde hätte. Die alten dagegen wären schon gut abgeklungen was was die MS anginge sehr positiv wäre. Somit war er der Meinung, dass ich die ganze Zeit über gar keinen neuen Schub hatte. Was sich mit dem wiederspricht was der Arzt bei der Reha meinte, er sagte, man könne auch Schübe ohne neue Entzündungsherde haben…

Nun wem sollte man glauben…als mein Neurologe dann nicht zugeben wollte, dass er mit seinem Latein am Ende war, verschrieb er mir Fampyra zur Verbesserung der Gehfähigkeit.

Ich fand das einen sehr guten Ansatz, allerdings sollte ich das nur in Kombination mit einem Antidepressiva bekommen (zoloft). Da ich solche starken Mittel grundsätzlich ablehne und nicht dafür bin, mehr Chemie als nötig zu nehmen, lehnte ich das ab. Ich bin mir zu 100Prozent sicher, dass ich KEINE Depressionen habe und das nicht brauche!

Ich bin langsam deprimiert ja, weil sich das alles so lange hinzieht – aber nicht depressiv!

Die starken Herzprobleme und Atemnot und Sehstörungen die ich in den vergangenen 2 Wochen bekommen habe, sollen angeblich nicht von Gilenya kommen, obwohl es im Beipackzettel in den Nebenwirkungen steht.

Auch wäre sonst alles in Ordnung (obwohl nur abgehorcht wurde, richtig untersucht was Herz angeht wurde ich nicht!).

Seltsam finde ich im Nachhinein auch, dass ich Gilenya direkt einen Tag nach Copaxone bekommen habe, wo man doch nach Gilenya 6 Wochen mindestens pausieren müsste, weil es noch so lange im Körper sei und man erst danach ein neues Medikament nehmen könnte.

Weiß jemand ob das mit Copaxone auch so wäre und sich das nicht wirklich vertragen würde?

Bevor ich auch Gilenya umgestellt werden sollte, sollte ich noch auf die Psychosomatische Station gehen…dafür war ich ebenfalls nicht, da zu wenig untersucht worden ist, der Meinung war auch die frau vor Ort.

Wir haben dann die Hausärztin gewechselt und die um ein Blutbild gebeten. Dort kam heraus dass ich einen starken Vitamin B12 Mangel habe.

Mein Neurologe jedoch meinte, ich hätte keinen, mein Blut wäre in Ordnung.

Vor 3 Tagen kam er dann erbost in mein Zimmer und schrie mich an, dass ich das Antidepressiva zu nehmen hätte, wenn er es mir sagen würde und ich entweder meine eigener Arzt wäre oder ich würde das machen was er sagt, er hat keine Lust mehr länger den Hampelmann für mich zu spielen und wenn ich das Antidepressiva nicht nehmen würde, würde ich das Fampyra auch nicht bekommen, entweder beides oder keins und dann könnte ich auch gehen.

Ich habe sehr geweint als er so mit mir geredet hat. Das macht man definitiv nicht! Und er hat schon oft gegen mein Befinden gehandelt und mich gar nicht richtig ernst genommen.

Da war die Sache mit der körperlichen Belastung, als er mir Sport verordnet hat.

Die Sache, dass er mir Antidepressiva verschreiben wollte, obwohl noch nichtmal sowas einfaches wie Blut untersucht worden war (das macht man doch als erstes, wenn jemand keine Kraft hat?)

Dann dass er erst nach einer 2. Cortisonbehandlung ein MRT macht und dann meint, ja es ist ja gar kein Schub?!

Und er mich jetzt einfach abschiebt in die Psychoschiene und mir immer vorwirft, dass ich ja nicht wollen würde (sagt er zu einen 20-jährigen Mädel? Hallo? Wer gibt in dem Alter schon auf, wenn das ganze Leben noch vor einem liegt?) – dabei KANN ich nicht, was er ja aber nicht sehen will.

Jedenfalls, habe ich noch am selben Tag das Krankehaus verlassen. Ich kann für mich selbst entscheiden, Ärzte können einen nicht zwingen und wenn ich die nicht nehmen möchte, muss er das akzeptieren. Im Internet hat auch keiner Fampyra in Kombination mit einem antidepressiva bekommen und trotzdem hat es super geholfen. Warum konnte er mir das nicht einfach so geben? Er meinte, mir würde er Antrieb fehlen – wo ich definitiv sagen muss, dass er damit nicht richtig liegt! Mir fehlt einfach die Kraft, nicht der Wille und wenn ich etwas mehr Kraft hätte und mehr machen könnte dann wäre ich automatisch total happy, aber wenn es mir nach jedem Krankenhausaufenthalt noch schlechter geht als zu dem Zeitpunkt als ich reingekommen bin und sich das ganze über Monate hinwegzieht, frag ich mich ja schon, was da falsch gelaufen ist…

Ich nehme an, dass ich unter einer starken Fattigue leide und daher Stärkungsmittel bräuchte.

Ein Platz in einer MS-Klinik habe ich mir auch besorgt, leider ist erst in einer Woche was frei.

Auch glaube ich, dass mir Gilenya nicht wirklich guttut, denn die starken Herz und Atembeschwerden hatte ich vorher nicht gehabt und wenn die Ärzte meinen da ist nichts…einbilden tu ichs mir ja wohl nicht…!

Habt ihr noch eine Idee was man machen könnte? Nehmt ihr Medikamente für die Kraft?

Hoffe wirklich, dass die mir dort dann nicht auf die Antidepressiva geben wollen…das ist definitiv nicht die Ursache! Aber irgendwas muss doch gemacht werden, das kann kein Dauerzustand sein!

Wäre dankbar um jeden Rat und jede Meinung!

Alles Gute für euch!!!

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Hallo,

ich glaube ich würde abwarten was die in der MS-Klinik sagen und dann darauf bestehen eine Reha zu beantragen.KG denke ich wäre auch noch gut für dich.Und danach würde ich mir einen anderen Neuro suchen.Es dauert lange bis man den richtigen Neuro gefunden hat ,der einem versteht und gut zuhört.

Wünsch dir gute Besserung.

LG Ped

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Hey JaneRose,

ich hoffe ganz erhlich, dass es dir gut getan hat hier einmal alles nieder zu schreiben. Dein Leidensweg ist in deinem Alter ober heftig und ich glaube dir, dass du die Welt und die Ärzte nicht verstehen kannst. Eines weiß ich aber auch, dass es hier ganz vielen so ergangen ist wie dir, einschließlich mir selbst. Viele hier haben einen ewig langen Irrweg hinter sich und damit meine nicht nur Wochen und Monate sonder ganz viele Jahre.

Weißt du, wir Menschen sind so intelligent das wir Roboter über einige Monate lange Reise fast punkt- und zeitgenau auf den Mars schicken.

Aber wir sind Menschen, und Menschen sind es auch, die oft völlig ratlos versuchen uns unseren Krankheitsweg zu erleichtern, Schmerzen einzudämmen, Diagnosen zustellen. Diese Menschen/Ärzte gehen auch Irrwege, wie jeder andere auch.

Wenn du schreibst, das du natürlich traurig und betrübt bist, was verständlich ist, da ja auch bei dir nicht alles optimal gelaufen ist, dann kann dir ein aufhellendes Medikamt sicher helfen ruhiger und sachlicher zu werden. Das ist dann ein Antidepressiva. Bei den Symptomen die du beschreibst, brauchst du sicher auch mal eine "härtere Droge" um wieder Land zu sehen und Fuß zu fassen. Ich denke deine "Will ich aber nicht" Art und alle haben Unrecht außer dir selber und denen die dir Recht geben ist sicher deinem Alter zu zu sprechen und völlig ok. Ist ja schwer, das Paket was du zur Zeit trägst. Ich würde sagen, versuche doch noch einmal Vertrauen zu haben. Nehme die "schlimmen Medis" doch mal eine Zeit lang und schaue wie es dir damit geht. Aber ganz objektiv. Erst mußt du natürlich ganz klar und deutlich "JA" dazu sagen ich will es versuchen. Ich will das es mir wieder besser geht, ich will wieder mehr Lebensqualität.

Hast du schon einmal nach gelesen welche Symptome der Vitamin B12 Mangel macht?Da findest du so einiges was du beschreibst.

Los komm, gib dir einen riesen, heftigen Schubs, mache eine Selbstreflektion, du bist doch intelligent. Und hier im Forum bekommst du viel Unterstützung, aber höre auf gegen alles und jeden zu sein. Für deine Situation ist niemand verantwortlich, aber es gibt viele die dir helfen. Wenn es nicht der erste Arzt ist, dann ist es der zweite oder dritte.

Ich wünsche dir viel Erfolg.

Liebe Grüße

Catherine

Edited by Catherine55

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Danke für eure lieben Zeilen =)

Das mit der Reha will ich auch machen, blos dazu brauch ich erst irgendwie mehr Kraft...würde da schon auf Fampyra hoffen und dass sich dadurch einiges wieder stabilisiert.

Ich habe viele Symptome einer B12 Anämie, aber mein Neurologe meinte ja, ich hätte keinen Mangel...ich blick nicht mehr...und der Rest sagt auch jeden Tag was anderes, entweder B12 Mangel merkt man nicht oder ja Mädchen, danach gehts dir besser...mh :(

Ich bin nicht dafür so viele starke Medikamente zeitgleich zu nehmen, denn wenn es mir gut geht weiß ich nicht welches denn nun geholfen hat und wenn ich starke Nebenwirkungen habe nicht, von was es nun kommt.

Ich habe Antidepressiva nicht ausgeschlossen, aber es wäre meine absolut letzte Wahl, wenn wirklich alles andere ausgeschlossen und probiert wäre...und wäre noch einiges offen ;)

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Hallo,

für eine Reha brauchst du keine Kraft,die bauen dich da schon auf.

Außerdem hast du da auch Psychologen die dir glaube ich ganz gut tun würden.

Solche Gespräche kannst du mit dem Neuro gar nicht führen da der keine Zeit für solange Gespräche hat.

LG Ped

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Hallo JaneRose,

herzlich wilkommen bei uns im Forum!

Beim Lesen deines Beitrags, ging es mir als erstes durch den Sinn, so viel Pech kann ein Mensch ja gar nicht haben, aber wenn ich an meine Ärzte denke.....

Als zweites: Vitaminmangel: Vitamin B Komplex, hauptsächlich B12, - Vitamin D, Vitamin E.

Ginkobil hilft auch zur Leistungssteigerung, zumindest bei mir. Vielleicht solltest du's mal damit versuchen, wenn du dich an die Tagesdosen hälst, kanns ja nicht schaden. Selen und Kupfer (Vorsicht bei zuviel: Vergviftungsgefahr) helfen auch. Immer schön die Tageshöchstdosen nicht überschreiten. Bei normalem Essen ist das als Ernährungsergänzung zu sehen. Bei Entzündungen im Körper werden oft mehr Vitamine benötigt, als man durch's Essen aufnimmt.

Ich wechsle immer ab mit den Vitaminen, daß ich nicht zu viele Tabletten nehmen muß und hoffe, daß es trotzdem hilft. Wenn ich viel Energie brauche nehme ich Ginkobil. Das gibt mir so richtig Power.

Ach ja und bei Cortisongaben sollte man Calcium nicht vergessen, wegen der Knochendichte.

Und wenn du ganz mies drauf bist gibt es Gute Laune Tees, ich bevorzuge Tee mit Johanniskraut. Das wirkt nicht sofort, aber nach einiger Zeit geht's mir besser.

Irgendwas hab ich bestimmt noch vergessen.

Ich wünsch die gaaaanz viel Kraft und die richtigen Ärzte

und vor allem Gute Besserung

Vida

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Hallo JaneRose,

da schließe ich mich Ped völlig an. Ein Psychologe während einer Reha währe das, was du jetzt brauchst. Jemanden der 45 Minuten 1-2 mal die Woche nur für dich da ist. Dir zu hört und dir hilft deine Gedanken zu ordnern und Gruppentherapie, da lernst du kannst viel für dich. Habe ich auch schon gemacht, 8 Wochen Pschosomatische Klinik und ein Jahr später habe ich von mir aus eine Analytische Therapie gemacht über 2,5 Jahre, 2 x die Woche. Das war hart aber ich bin nun ich, so wie ich mich aus anderen Zeiten kenne.

Für Vitamin B12 brauchst du keinen Arzt, da reicht der Apotheker :-).

Ein Antidepressiva ist ganz wirklich das sanfteste von allen Medis, die wir MS-Menschen so zu uns nehmen. Ich glaube, dass bewertest du über. Versuche mal ob du Cipralex bekommen darfst. Mache mal einen Deal mit deinem Doc. Sag ihm, er muss dir in die Hand versprechen, dass er dich nicht ausnockt. Kannst ja vorher hier im Forum fragen wer alles diese Form von Medi auch nimmt. Du wirst dich wundern. ich nehme auch eines. Und da es mir zur Zeit gut mit meiner Psyche geht konnte ich auf 0,5mg reduzieren, nach genau 6 Jahren. Mit dem Medi kann man ein bisschen spielen. Je nach Stimmung. Bei der OP habe ich 15 mg genommen.

Und mit dem austesten der Nebenwirkungen oder der Verträglichkeit von Medis machst du es wie bei einer Nahrungsmittel Unverträglichkeit. "Eine Auslass Diät". Höre in deinen Körper hinein. Klappt aber nur wenn keine Angst im Bauch steckt.

Ich glaube das du das schaffst.

Gute Nacht, überschlafe mal alles.

Catherine

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Hi Jane,

ich war auch mal so am Ende wie du, bei mir war es ein lebesgefährlich niedriger Selenmangel. Ein normaler Hausarzt hat das auch nicht herausgefunden. Ich hab ne ganze Weile suchen müssen, bis ich den richtigen Arzt gefunden habe, da ich gleich mit multiplen Problemen konfrontiert wurde (zu der MS). Seitdem ich einen guten Arzt habe, wurde herausgefunden, dass meine Darmflora total am Arsch ist (so eine schlechte hat er noch nie gesehen bei allen Untersuchungen), mein Blut viel zu dickflüssig war aufgrund einer Übereiweißung, ich histaminintolerant bin und ich eine recht hohe Schwermetallbelastung bei gleich mehreren Schwermetallen hatte. Bin jetzt über ein halbes Jahr bei dem Arzt und mir geht es seitdem viel VIEL besser. Vorher hab ich mich von Sofa zu Bett geschleppt und war am Ende. Ich konnte nur noch mit meinem Vater einkaufen gehen, weil es viel zu anstrengend war den Einkaufswagen zu schieben! Das muss man sich mal vorstellen. Und ich hatte davor keinen merklichen Schub gehabt, ich hab einfach immer weiter abgebaut. Leider muss man viele Sachen bei ihm aus eigener Tasche bezahlen, da solche Mittel die WIRKLICH helfen (meines Erachtens) anscheinend nicht von der Krankenkasse übernommen werden. Auch eine Stuhldiagnose wird nicht bezahlt (nur candida wird bezahlt). So ein Schwachsinn! Und siehe da, die ganzen Aufbaupräparate helfen mir! Ich hab seitdem wieder viel mehr Konzentration (kann wieder Bücher lesen JUHU!), ich hab wieder viel mehr Kraft und Kondition und nicht mehr das Gefühl bei jedem Windhauch umzukippen. Meine düsteren Gedanken sind meistens auch viel stabiler und mein Selbstbewusstsein ist seitdem auch wieder besser. Vorher war ich ein Häufchen elend, weils mir körperlich so scheisse ging! Musste wegen jedem Schnickschnack gleich rumweinen! Also sobald es dir körperlich besser geht, wirds dir seelisch auch besser gehn. Eventuell sind bei dir auch noch andere Sachen im Argen, ganz wie bei mir.

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Ein riesiges Dankeschön an alle lieben Tipps =)

Ihr macht mir echt Mut, dass es noch vieles gibt was man machen kann!

Mein Darm ist soweit okay, das wurde schon untersucht (wegen des B12 Mangels) auch mein Blut ist normal...

Kennt ihr eigentlich die Tabletten "Keltican Forte"? Die wurden mir von einer Freundin empfohlen, die auch MS hat...

Und haltet ihr es für möglich, dass man wirklich einen Schub ohne neue Entzündungsherde haben kann...?

Schönes Wochenende! :)

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Hallo JaneRode,

damit du in eine Reha oder ein MS Krankenhaus gehst musst du nicht erst wieder auf deinen Füßen sehen dafür gehst du ja hin.

Ich bin gerade in einem MS Krankenhaus und fühle mich hier auch sehr gut aufgehoben die Ärzte gehen sehr schnell auf meine Beeintrchtigungen ein und es beginnt auch dafür gleich die entspechende Terapie dazu ebenso die dafür passenden Medikamente. Ebenso fühle ich mich bei den Betroffenen hier sehr wohl jeder nimmt jeden an so wie er ist gleich welche Beeinträchtigung er hat und die Stimmung ist sehr gut untereinander.

Ich wünsche dir gute Besserung und baldige kompetente Hilfe.

LG wildwind

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hallo janerose,

du hast ja schon nen tierischen Marathon hinter dir! Tust mir echt leid! Aber irgendwie liest sich das alles sehr negativ. Keine Ahnung welche Klinik du dir ausgesucht hast, aber ich habe eine neue, sehr gute Erfahrung in der Klinik "Hubertusburg" gemacht. Ich nehme dazu auch gern ein paar Kilometer mehr Strecke in kauf, fühle mich aber gut aufgehoben. Dort wurde ich in diesem Jahr bereits 3x Therapiert und dazu wurde jedes Mal eine Voruntersuchung gemacht bevor es überhaupt nen Medi gab. Das kannte ich vorher auch nicht. Mach du deine Erfahrung, lass dich aber bitte nicht unterkriegen. Höre den Ärzten gut zu und entscheide dich dazu was dein Herz dir sagt.

Sicher wirst du den richtigen Weg gehen.

ganz viel Kraft und Glück :kopfhoch: :allesgut:

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Hallo JaneRose,

ich wünsche Dir auch viiiiiiiiiel Kraft für Deinen Weg und ne ganz tolle Zeit auf der Reha. Ich denke auch, dass die Dir da gut helfen können.

Ich selber darf ab 16.10 auch auf Reha und ich setzte große Hoffnung darauf, dass es mir anschließend besser geht. Gut wenn ich lese, was du alles durchhalten musst, dann geht es mir im Vergleich Super... aber auch bei mir gibts einiges, was besser werden sollte oder ich brauch nen Weg mich damit abzufinden, dass manches eben nicht mehr klappt. Naja, egal, es geht um DICH.

Ich wünsch Dir viel Kraft, Durchhaltevermögen und liebe Menschen die Dir helfen.

Dicke Umarmung, Caro

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Hallo ihr Lieben,

also ab morgen bin ich ja erstmal weg...zur MS-Klinik! Hoffe wirklich, dass die da mehr Ideen haben als mein Neurologe bisher...glaub einfach mal ganz fest dran :) Ich werde mich hier wieder melden und berichten, wenn ich wieder zurück bin, damit ihr wisst, was aus der ganzen Sache geworden ist ;)

Bin auf jeden Fall zu jung um aufzugeben und hoffe mal, dass die das genauso sehen =)

Alles Liebe für euch, danke für alles und bis bald! Gute Besserung euch allen!!!!

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Liebe JaneRose,

ich drücke dir ganz fest die Daumen, dass die dir in der MS-Klinik helfen können und dass du dich dort wohlfühlst und vorallem in guten Händen bist.

Wir alle, egal wie alt wir sind, sind "zu jung" um aufzugeben!!! Da wird schon gar nicht drüber nachgedacht! ;)

Also viel Erfolg und liebe Grüsse,

Eva

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Guest thomaspahl

Hallo JaneRose,

...auch von mir ganz viele Kraftknuddler und gute Wünsche für deinen Klinik- Aufenthalt. Mach das Beste daraus, ich würde mich freuen, dich wieder zu lesen.:)

VlG, thomas

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Hallo JaneRose

Ich persönlich werde demnächst wohl auch auf eine Reha gehen und bin auf der Suche nach Gleichgesinnten auf deinen Thread gestoßen. Ich kann Ped auch völlig zustimmen. Ein Psychologe kann wirklich helfen. Bei mir hat das auch geholfen, selbst, als es mir körperlich wirklich nicht sonderlich gut ging (wenig Kraft, Konzentration etc.).  Da ist es aber auch schön, wenn man sich bei den Ärzten aufgehoben fühlt, bei welchem man behandelt wird. Ich hatte da wohl eher Glück, dass diese auf meine Beeinträchtigungen eingegangen sind. Da haben viele aber auch andere Erfahrungen gemacht ...   Also ich bin eigentlich auch kein großer Fan davon, so viele Medikamente auf einmal zu nehmen. Das mittel, welches dir deine Freundin mit MS empfohlen hat, wollte ich beispielsweise auch mal einnehmen. Hat es denn bei dir geholfen? Habe mich jetzt für ein ähnliches Produkt von Zeinpharma entschieden, welches Doloctan Forte heißt und ähnliche Inhaltsstoffe hat. (Habe es relativ günstig über  https://xxx bestellt). Bei mir scheint es zu helfen, wobei ich es auch mit Selen und einigen anderen Nahrungsergänzungsmitteln wie Liponsäure kombiniert habe.

Ich habe zumindest die Erfahrung gemacht, dass einige Medikamente wirklich helfen können, also meines Erachtens.

Dir noch alles Gute!

Sabrina

Edited by Jasper -Aktiv mit Ms-
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