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din

Frühtherapie

8 posts in this topic

Hallo!

Ich hatte letztes Jahr (Februar 2007) einen beidseitigen Gesichtsfeldausfall aufgrund einer Entzündung auf der Sehbahn. Es handelte sich dabei um nur eine große Entzündung, die von einem Radiologen als Tumor diagnostiziert wurde. Aber durch eine Biopsie als Entzündung aus dem Formenkreis der MS erkannt wurde. Ich habe seitdem schon zwei weitere MRT Untersuchungen im Abstand von 6 Monaten gemacht. Es wurden keine weiteren Entzündungen mehr entdeckt und die alte ist zurückgegangen und nicht mehr aktiv. Ich hatte dann im Oktober 2007 eine leichte Depression und bin seit dem in psychologischer Behandlung. Die Ärzte im Krankenhaus können mir noch nicht sicher sagen, ob es sich um MS handelt oder nicht. Sie haben mir zu einer Frühtherapie geraten, um eventuelle Schübe zu verhindern bzw. abzuschwächen.

Ich spritze mich nun seit Mitte März mit COP. Für mich ist es nur etwas schwer, da ich nicht weiß, ob ich mich "umsonst" spritze, da ich keine MS habe oder ob ich das Richtige tue und frühzeitig mit einer Therapie beginne.

Hat irgendjemand auch Erfahrungen mit der Frühtherapie? Oder kann mir jemand von seinem Krankheitsverlauf berichten? Ich weiß, dass man die Krankheit nicht vergleichen kann und bei jedem individuell abläuft. Aber diese Ungewissheit ist für mich belastend.

Vielen Dank und liebe Grüße,

Nadine

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Hallo din!

sind deine Beschwerden denn auch zurück gegangen? Also ich hab jetzt keine Ahnung von Frühtherapie aber eigentlich ist es ja so dass wenn deine Entzündungen nicht mehr zurückkommen du nach den Mc Donald Kriterien keine MS hast weil sie nicht zeitlich verteilt ist.

Es kann ja auch anderes sein wie z.B. wieder aufflammende Kinderkrankheiten (wie Pfeifersches Drüsenfieber).

Ehrlich gesagt denke ich du machst nichts falsch mit dem Spritzen aber wenn jetzt gar nichts mehr wiederkommt kannst du damit bestimmt auch wieder aufhören (also nach einer gewissen Zeit).

Aber verlass dich jetzt bitte nicht auf meine Meinung.. rede doch lieber nochmal mit einem Spezialisten.

Ich kenn auch jemanden der drei Tumoren im Gehirn hat die am Anfang auch so ähnliche Symptome wie bei einer MS ausgelöst haben (Gleichgewichtsstörungen etc.).. Die Entzündungen werden mit Tabletten behandelt und sind kleiner geworden aber nicht wegegangen. Er hat aber auch keine Beschwerden mehr seit dem ersten Mal. Es ist wohl aber auch eine Form der MS.

Vielleicht waren es bei dir ja einfach gutartige Tumoren die sich zurückgebildet haben?

Naja.. vielleicht konnte ich dir ein paar "Anregungen" geben.

Liebe Grüße und Alles Gute!

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Hi Chrissy,

hast Du über eine Lumbalpunktion zur klaren Diagnose mit Deinem Neurologen gesprochen. nach meiner Info ist das eine sehr sichere Diagnose bzw. Ausschlussoption. hatte ich auch damals machen lassen. Da wird das Rückenmark punktiert und Flüssigkeit entnommen. Hört sich ein bisschen bloed an, ist aber ambulant und kein Problem.

Liebe gruesse und viel Erfolg bei der Klärung, Mattse

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Hi Nadine !!

Ich kann dich gut verstehen ,spritze auch schon von Anfang an. Bei mir ging es vor 8 Jahren los. Nach meinem 1. großen Schub haben sie mich mit einer Kortison-Therapie stationär behandelt. Mußte dann gleich zur Reha und habe wieder ordentlich laufen gelernt. Dann folgten gleich wieder 2 Schübe nacheinander .Seitden spritze ich.Die Schübe kamen trotzdem ,aber nicht so häufig und nicht so stark. 11/2 Jahre habe ich Avonex gespritzt und dann begann ich mit Copaxone.Das nehme ich bis heute und bin sehr zufrieden. Also von "umsonst" kann nicht die Rede sein.Man darf sich auch nicht sperren.Die Medizin entwickelt sich ja immer weiter und man darf "Neuem" nicht unaufgeschlossen sein.

Was ich nicht verstehe das keine Lumbalpunktion gemacht wurde.Das ist doch das erste was gemacht wird wenn der Verdacht auf MS besteht.Klär das doch erst einmal mit dem Neurologen.

Ich wünsch dir alles erdenklich Gute

Grüß Joghi

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ja stimmt!! Das hab ich ganz vergessen.. die lumbalpunktion ist natürlich neben dem MRT auch sehr wichtig!

Ich würde mich auf jeden Fall um Aufklärung bemühen gegebenenfalls den Arzt wechseln,vieleicht in die Uniklinik oder so.

lg

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Hi Joghi,

es wurden zwei Lumbalpunktionen, einmal bei den Neurochirugen als noch die Frage zu klären gab ob es ein Tumor ist. Dann haben die Neurologen noch eine Lumbalpunktion gemacht, als ich auf ihre Station kam. Ich habe dort dann eine 5 tägige Kortison Therapie gehabt (intravenös) und dann noch zwei Wochen zuhause Tabletten genommen. Die Ärzte sagen zu mir, dass die Entzündung keine "klassische" Entzündung im Sinne einer MS war. Sie war recht groß und es war die Sehbahn betroffen und nicht der Sehnerv. Im Arztbrief steht:" ... für eine entzündliche Läsion aus dem Formenkreis der Multiplen Sklerose. Eine Liquoruntersuchung hatte mit einer erhöhten Zellzahl auf 6 Leukozyten/µl und Oligoklonalen Banden im Liquor ein chronisch-entzündliches Liquorsyndrom nachgewiesen." Es ist alles ein wenig durcheinander, drum können die Ärzte mir nichts genaueres sagen.

Ich habe auf jeden Fall vor, mir eine Zweitmeinung einzuholen.

Vielen Dank für die Antworten und liebe Grüße,

Nadine

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Hi Chrissy!

Ich bin bei einer Uniklinik in München. Das letzte Jahr habe ich mich dort auch wirklich sehr gut aufgehoben gefühlt, als es noch um die Klärung was es ist ging. Wir haben damals alle Ergebnisse schon mit einem Arzt aus Ulm besprochen. Er war der gleichen Meinung wie die Ärzte in München.

Wie schon gesagt, wurden zwei Lumbalpunktionen gemacht.

lg

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Hallo.. :)

Also da weiß ich jetzt auch nicht mehr was ich sagen soll.... kenn mich ja auch nicht so gut aus. Am besten wirklich nochmal einen neuen Arzt hinzuziehen und sonst kannst du wohl nur abwarten wie sich alles entwickelt. Und man schadet sich bestimmt nicht mit dem spritzen von Copaxone.

Alles liebe!!!

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