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Guest

"schübchen"

12 posts in this topic

Guest

hallo zusammen,

welche meinung vertretet ihr betreffend einsatz von kortison bei "kleinen schübchen" oder auch "mini-entzündungen" im mrt ohne merkbare beschwerden?

aussitzen, und hoffen, dass es von selbst besser wird, oder immer ordentlich korti draufschütten?

danke schonmal für eure meinungen,

griaßle und schönen abend,

judith

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Hallo Judith,

auf diese Frage gibt es nur individuelle Antworten. Ich persönlich bin der "Aussitztyp". Habe noch nie Kortison wegen eines Schubes bekommen, bin aber wahrscheinlich die Ausnahme hier.

Kommt aber auch sehr auf die Beschwerden und Einschränkungen dadurch an.

LG Schnecke

Edited by Schnecke
Nachsatz

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Guest Turtle

Hallo Judith,

mir hat man in der Charité erklärt, Kortison würde "nichts wegmachen, was nicht auch von selbst weggeht". Es würde ohne Kortison halt nur länger dauern, bis die Beschwerden abgeklungen sind.

Wenn es keine Beschwerden gibt, oder diese unerheblich sind, würde ich für mich keinen Sinn darin sehen, Kortison zu nehmen, nur um dann doch Beschwerden zu haben, nämlich die vom Kortison.

Cheers,

Norbert

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Meine Meinung dazu kennst ja.

Außerdem könnte ich nicht mit der Frage leben, ob es nicht doch schneller, oder sofort

weggehen würde, wenn man Kortison einsetzt. sprich: umsonst zu lange damit rumgeschlagen.

Außerdem muss man ja nicht gleich 3x 1000 mg geben, sondern kann es auch mal mit 1x 500 mg oder noch weniger probiere, gerade bei kleineren Sachen.

Das ist dann auch nicht schlimm mit dem Nebenwirkungen.

Aber was rede ich.. ;-)

Gruß,

Nick

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Guest

Hi, ich denke es kommt drauf an was es genau ist. Bei starken Sehstörungen würd ich auf jeden Fall Cortison nehmen, wenns nur mal mehr kribbelt eher nicht. Da ich nicht solche Probleme mit dem Corti habe und es immer superschnell anschlägt, bin ich kein Aussitztyp. Gruß von Nykohle

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Also ich bin auch eher ein Aussitztyp, wenn es die Nerven (Angst) zulässt, warte ich ab. Im Fall von MRT-Entzündungsnachweis und keine Ausfallerscheinungen - das hatte ich noch nie, da ich in den 19 jahren nur 3 x im MRT war - nach dem Motto was ich nicht weiß (spüre) macht mich nicht heiß - keine Kortison.

Aber bei bestimmten Sachen z.B. Augen nehme ich sofort Kortison, Gefühlstörungen solang keine Koordnations- oder Motorikstörung - sitze ich aus.

Moni

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hey ju!

hm- das ist denke ich absolut situationsabhängig...

wenn es etwas kleines ist, was mich nicht so stört und belastet, dann sitze ich es aus.

wenn es am auge ist, find ich es gar nicht mehr lustig und gehe zum arzt...

aber wenn es irgendein gekribbel ist, dann versuch ich es zu ignorieren. denn kortison nebenwirkungen sind schlimmer. (zumindest bei mir)

glg niknak

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Hallo,

bei kleinen "Schübchen" bin ich auch eher der Aussitztyp,wegen der Nebenwirkung des Korti´s.

LG Ped

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hallo,

es ist, wie schnecke schon direkt geschrieben hat, eine individuelle ansichtssache.

kortison ist wenn man es genau sieht ein sch**** zeug. zuviel von ihm schadet dem

körper richtig. besonders bei den infusionen leiden die gefäße auf dauer.

es gibt zur not auch noch tabletten, aber die wirken bei unseren leiden nicht so

gut.

ich denke mal jeder lebt täglich teilweise mit schübchen. jede müdigkeit oder

erschöpfung könnte ein schübchen sein.

deshalb nur bei massiven beschwerden sollte kortison eingesetzt werden.

cu

lupo

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Guest Turtle
hallo,

ich denke mal jeder lebt täglich teilweise mit schübchen. jede müdigkeit oder

erschöpfung könnte ein schübchen sein.

Naja, man kann natürlich auch schnell alles Mögliche und Unmögliche auf die MS schieben. Ich muss mich auch immer zusammenreißen, ein momentanes Unwohlsein, Kribbeln oder sonstwas nicht gleich mit der MS in Verbindung zu bringen.

Auch jene, die keine MS haben, haben mal einen schlechten Tag und fühlen sich müde und ausgelaugt. Auch denen juckt mal die Kopfhaut, schläft mal der Arm ein oder sie müssen wegen einer borübergehenden Blasenstörung häufiger auf Toilette.

Bei mir kommt hinzu, dass ich merke, älter zu werden. Ich weiß heute auch nicht mehr, wie ich vor 20 Jahren a) studieren, b) jobben, c) eine Benefizlesung planen und durchführen, d) einen Studentenaustausch vorbereiten und e) bei amnesty international mitarbeiten konnte - und zwar mehr oder weniger alles gleichzeitig. Die Energie dafür würde mir heute vollkommen abgehen.

Ein Schub ist, was heute anders ist als gestern und morgen immer noch anders ist. Außerdem liegen zwischen zwei Schüben ein Monat. Wenn's hier mal ein bißchen juckt oder dort kratzt, dann ist das halt so. War früher auch nicht anders, nur machten wir uns damals darum auch keinen Kopf.

Cheers,

Norbert

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Huhu!

Mein Neuro sagt immer: lieber mit Kortison dann geht es schneller, und auch die Vernarbungen wären wesentlich kleiner !?

Keiner Ahnung ob da was dran ist.

LG

Meuty

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Moin,

denke auch, das muss jeder selber wissen.

Ich persönlich stelle fest, dass ich manchmal "Erscheinungen " hab (jaja.. wer Visionen hat.. gell), die so dezent sind, dass ich da eher kein Corti drauf nehmen möchte.

Zumal ich ein sehr jähzorniger Mensch sein kann und Corti das eher fördert.

Also wenn ich z.B. ein ganz dezentes Kribbeln in der Hand hab, wo ich mich auch fragen kann, ob ich einfach nur bissl Zug abgekriegt hab, da nehm ich eben kein Cortison drauf.

Aber- Debatten unnötig- evtl. Bromelain.

definitiv weiss ich: Sobald mir die Chose nicht geheuer ist, nerv ich meinen Neuro und nehm, was immer der mir sagt. Doof gesagt geht es mir dafür wohl noch zu gut, dass ich das nicht täte.. ich hätte nämlich null Bock, dass es so bleibt, wenn ich mal wieder laufe wie ein besoffener Seemann- nix mehr fühle, wenn ich meinen Freund verknusper- etcpp. Hatten wir alles schon, hat sich mit Cortison immer wieder zurück gebildet (toitoitoi)-also wäre das dann immer das Mittel meiner Wahl.

Wobei ich grad letztens noch eine biestige Diskussion mit jemandem hatte, der auch Corti nehmen sollte und dann aber nix Ruhe gönnen sondern weiter Volldampf. So oder so seh ich das so, dass Corti den Heilungsprozeß unterstützt/ beschleunigt- aber wenn ich mir und meinem Körper dann nicht zusätzlich auch Ruhe gönne, dann kann´s eigentlich auf Dauer nur schiegf gehen.

Generell, ob nun mit Corti oder ohne- man muss sich eben auch mal Zeit zugestehen, damit es wieder besser wird.

Im Endeffekt sagt mein Neuro, wenn es wirklich gelinde Schübchen sind, er ist eher für Ruhe, nicht gleich für Corti (da hab ich also wohl den richtigen zu meiner eigenen Einstellung gefunden)- aber er sagt auch, wenn´s so ist, dass es mich kirre machen würd, dann würde er mir ggf. gering Corti geben (da reden wir dann von Tabletten), aber die Ruhe wäre eben mit wichtig- ein gebrochenes Bein schone man ja auch erstmal bevor man wieder MArathon laufe.

Ich denk, es ist im Endeffekt sehr abhängig von Patienten und Doc, wie das so läuft; glaube, es ist so am besten, wie man sicgh selber auch am sichersten fühlt: Denn wenn ich nix mache und permanent Schiß hab, das kann ja auch nicht gut sein.

Am liebsten geb ich aber den Schübchen und Schüben nen Schubs.. brauch ma net!

DAS ist doch das allerbeste :-)

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