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Ju87

Wenn man sich selbst geiselt…

4 posts in this topic

Hallo zusammen, 

kennt ihr das? Bestimmt. Wieder Symptome, ein Schub oder neue Läsionen ohne Symptome oder Neuro erwägt zb einen Medikamentenwechsel… egal was, Resultat sind 1000 Gedanken im Kopf. Und nicht nur das. Die „neuen“ Sorgen im Kopf bestimmen den Alltag. Keine Lust mehr auf Hobby, arbeiten fällt schwer, man hängt nur bei Dr. Google (obwohl man selbst weiß dass man es sein lassen sollte) und man stresst sich so, dass es schon alleine dadurch körperlich schlechter geht. Man lebt dann nur noch von Termin zu Termin, von mrt zu mrt, macht keine großen Pläne und verpasst das Leben. Obwohl - jetzt spreche ich von mir - es einem eigentlich richtig gut* geht. Was hilft euch in solchen Situationen? 

*bei mir: körperlich fit, leider neue Läsionen ohne Symptome, Neuro erwägt mediwechsel

VG 

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Hi,

ich kann mich von guter Musik richtig mitreißen lassen. Und wenn ich in der Natur bin, fühle ich mich entspannter... Also ist für mich klar, was hilft 😄

Irgendwie müssen wir uns ablenken (lassen). Die kleinen Dinge mehr genießen, ist finde ich ein guter Anfang... Ich drück dir auf jeden Fall die Daumen 👍

 

Viele Grüße

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Hallo Ju87,

erkenne mich in deinen Worten absolut wieder. Danke dafür.

Oft denk ich, ich bin allein damit. Viele machen grad hier im Forum schon den Eindruck recht souverän mit der ms umzugehen. Mir fällt das zuweilen schwer. Genau wie du es schilderst, immer wenn was passiert, was das Thema in den Fokus rückt, konzentrier ich mich nur noch darauf.

Muss mich dann richtig aufraffen, mich mal aus den Gedanken und von google loszureißen. Danke meinem MAnn, der mir da öfters mal in den Hintern tritt :-)

Helfen tut mir Sport. Am besten Schwimmen!!! Leider hab ich paar andere Zipperlein (orthopädisch) die mich da z. T. einschränken. DAS ist dann total blöd.

Außerdem hab ich HAndarbeiten für mich entdeckt. Basteln, Häkeln, für die Kinder im Freundeskreis macht mir auch Spaß.

Aber ich merk, dass ich während der Ablenkung abschalten kann. ABer sobald ich damit aufhöre, und wieder im Ruhemodus angekommen bin, dreht sich sofort das Gedankenkarusell weiter. Hab mich jetzt Hilfe gesucht und ne Psychotherapie begonnen... mal sehen ob das was bringt.

Liebe Grüße und dir alles Gute

Kati

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@alle

Ihr dürft Euer Leben nicht von der MS bestimmen lassen. Nicht Ihr müsst mit der MS leben, sondern die MS mit Euch.

Ich bin wegen der MS gehbehindert, das ist eben so. Deswegen habe ich meinen Stock (nicht Krücke) einen Namen gegeben.  Wenn ich weg gehe, dann gehe ich mit meinen Johann weg, das wirkt und klingt schöner, wie Stock. Ihr dürft nicht alles negativ sehen, sondern alles ins posetive umwandeln.

Spritze ich mein tägliches Cop, dann ist es mein tägliches Säftchen

 

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