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Copaxone sei Dank ...

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... und mir auch ein bischen.

Seit meiner Diagnosestellung vor rund einem Jahr versuche ich mich weitgehend antientzündlich und ketogen zu Ernähren, mit Ausnahmen und nach dem Motto: Nichts ist verboten, nur die weniger günstigen Lebensmittel einschränken.

Im MRT wurden nun keine neuen Herde entdeckt.

Mich würde brennend interessieren, welchen Anteil Copaxone beigetragen hat, bzw. ob die Ernährung sich überhaupt auswirkt.

Es wird sich nicht ergründen lassen.

... und selbst ich bin nicht so naiv zu glauben, dass es dabei bleibt ...

... und es fällt mir zunehmend schwerer vernünftig zu essen, bzw. die "zu"-Tage werden mehr.

... zu viel Kaffee ... zu viel Kuchen ... zu wenig Gemüse

Hilfe, mein Gatte verführt mich ... ...zum Schnabulieren. Zur Zeit hat er eine Eis-Phase und ich kann dann auch nicht widerstehen! Immerhin bin ich auf die glorreiche Idee gekommen, meine Portion noch einmal zu halbieren. Und von den anderen Schleckereien, welche er mitbringt, esse ich ganz konsequent nur ein Stück.

Bei mir funktioniert folgendes: Erst die Schleckerei und dann Kaffee, die Bitterstoffe des Kaffees verhindern bei mir die Gelüste auf süßem Nachschub, so dass der weitere Verzicht leicht ist.

So habe ich Genuß fast ohne Reue.

Zur Feier des Stadtbummels haben mein Gatte und ich uns in die Eisdiele gesetzt und ich habe mir 4 Kugeln und SAHNE gegönnt. Als die Sahneportion zu Ende war, hatte ich noch eine Kugel Eis übrig. Und nun ja, ich habe mir noch eine Sahneportion nachbestellt. Die Eisdielen-Sahne ist einfach ein Genuß!!! Doch ich habe auch dazugelernt: Künftig gibt es nur noch 3 Kugeln und dann ist auch die Sahneportion ausreichend.

Idee meines Gatten zur Vitaminerhaltung: Bei Zubereitung von Gemüse, welches man auch roh essen kann,  z.B. Zucchini und Paprika, dünste ich nur die Zucchini mit ein klein bischen Paprika an, die restliche Paprika gebe ich roh unter das fertige Gericht oder gleich auf den Teller.

Mein Gatte ist süchtig nach der dunkelbraunen, pappsüßen, koffeinhaltigen Limonade und ich bin auch nicht abgeneigt. Komplett verzichten möchtze ich nicht, nun gibt es nur noch ein halbes Glas mit Orangeneiswürfel und mit Mineralwasser wird aufgefüllt. Das ganze dann in ganz kleinen Schlucken genießen.

Ich fasse es nicht, bei der Check-up-Blutuntersuchung wurde nun ein erhöhter Cholesterinwert festgestellt "nur" 210, aber über dem Schwellwert 200, also noch eine Baustelle.

Wie weit soll ich mich denn noch kasteien? Nun gilt es auch noch mir die Butter vom Brot nehmen zu lassen und viel schlimmer die SAHNE vom Eis!!! Ich fange mal ganz berhutsam an: Eis beschränke ich auf zwei Kugeln, dann ist die Sahneportion automatisch schon mal kleiner und dann gibt es nur noch jedes zweite Mal Eis MIT Sahne.

Die Butter streiche ich dünner aufs Brot und wenn sie aufgegessen ist, wird keine mehr nachgekauft.

Als ich vor der Eistheke stand, waren meine guten Vorsätze wie weggeblasen! Es gab drei Kugeln mit Sahne zur "Saisoneröffnung". Und wieder zu Hause hab ich mir auch noch ein Stück Apfelkuchen aufgetaut und mit Marzipankaffee genossen. Gut war's!!!

Mein Gatte hat natürlich auch seine Zipperlein, welche nun ebenfalls mit antientzündlicher Ernährung bekämpft werden sollen. Nun wird auf Zucker verzichtet, verflixt ist das schwer! Zum Trinken gibt es nur noch Wasser, Tee oder Kaffee, wobei dass noch der leichteste Verzicht ist.

Ich fange an zu mogeln: Ich habe meine Salatsoße nachgesüßt und auch schon mal ein Stück Kandiszucker genommen. Ohne Zucker ist das Leben nicht mehr süß!!!

 

 

 

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