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franky0204

Neurologenwechsel

4 posts in this topic

wollte zu den Aussagen meiner Neurologin eine zweite Meinung einholen. Bei der neuen Neurologin wurde mir gesagt das dies bei MS nicht geht.

Grund es müssten umfangreiche Untersuchungen durchgeführt werden, die nicht von der Krankenkasse bezahlt werden, da sie schon mal durchgeführt wurden.

Bei Beschwerden die eindeutig auf meine MS zurückzuführen sind werden immer erstmal auf mein Übergewicht, Lymphödemen und RSL geschoben.

Für den Rentenantrag habe ich auf einen Gutachter bestanden der meinen Schwindel als neurologische Gangstörung erklärte, meine  Inkontinenz wurde ebenfalls nicht als neurogene Blase erkannt.

Für einen Tipp wäre ich dankbar

Gruß

Frank

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vor einer Stunde, franky0204 hat geschrieben:

 

Hallo Frank, 

also die Aussage deiner Neurologin ist definitiv nicht korrekt. Jeder hat ein Anrecht auf eine Zweitmeinung. Ich weiß auch nicht von welchen umfangreichen Untersuchungen da gesprochen wird oder möchtest du noch einmal die komplette MS Diagnostik mit Lumbalpunktion ? Geht es bei dir einfach um eine weitere Meinung zu deinen Beschwerden oder möchtest du die Diagnose ansich nochmal überprüfen lassen ? Aber egal ob nur Zweitmeinung zur aktuellen Situation oder aber Bestätigung der Diagnose,  es ist definitiv möglich,  das wird dir auch deine Krankenkasse so sagen. Ich selbst war neben meinem Neurologen noch zusätzlich bei einem MS Spezialisten,  ohne Probleme. Ich habe allerdings auch alle Befunde vorliegen, also alle Ergebnisse Lumbalpunktion, MRT Cd's und Berichte u.s.w., diese Befunde musste ich damals auch alle mitbringen und der Arzt selbst hat aber noch einmal alle Messungen durchgeführt,  obwohl ich von den Messungen auch aktuelle Ergebnisse hatte.

Du hast auch ein Anrecht auf deine Krankenakte, bzw.Befunde, also falls nötig kannst du dir bei deinem aktuellen Neurologen alle Befunde als Kopie geben lassen und damit eine weitere Meinung einholen.

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Hallo Sarah,

vielen Dank für deine schnelle Antwort.

Bei Beantragung meiner Teilerwerbsminderungsrente wurden von den behandelten Ärzten Stellungnahmen angefordert.

Die Aussage der Neurologin Herr Hüppe hat MS, ist aber mit seinen Medikamenten gut eingestellt.

Main Hausarzt hat es etwas anders gesehen und besonders im Hinblick auf die Gehstörung eine völlig andere Aussage getroffen.

Im Schwerbehindertenausweis habe ich 70% und das Kennzeichen G.

Nach wiederholter Aussage meiner Neurologin, das dies keine Beschwerden der MS seien,  habe ich bei  der Rentenversicherung auf einen Gutachter gedrängt.

Dieser hat mir bestätigt das mein für mich "Schwindel" eine neurologische Gangstörung ist (hat er nach 5 Minuten erkannt). Das Gutachten habe ich meiner Neurologin vorgelegt und Sie sagte ich hätte etwas falsch verstanden denn Sie hätte gesagt es käme nicht nur von der MS.

Ich weis das ich als Patient zu blöd bin, aber dann sollte man mir es auch richtig erklären.

Ein Problem was auch schon weiter zurückliegt war sehr unangenehm:

Das erste Medikament gegen MS hat bei mir Stuhlinkontinenz ausgelöst und es wurde immer behauptet das es nicht vom Medikament her kommt.

Ich hab früher als Dozent gearbeitet und hab mir mal vor der gesamten Klasse in die Hose geschiessen!!!  ganz TOLL

Ihre MS-Schwester hat mir dann beim Umstieg auf Copaxone gesagt, das sie in ihrer langen Erfahrung es zwei mal erlebt hätte das Patienten ähnliche Beschwerden gehabt hätten.

Das Vertrauen ist nicht das beste.

Meine Befunde MRT, CTs habe ich alle auf CD,  ein Befund zur Nervenwasseranalyse sowie das Gutachten  von der Rentenversicherung habe ich auch.

Wollte die andere Neurologin nicht sehen und hat gesagt mit meiner Neurologin hätte ich einen Fachkraft auf dem Gebiet.

Die Krankenkasse sagt doppelte Untersuchungen bezahlen sie nicht.

Man darf in Deutschland alles werden nur nicht ernsthaft krank.

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Hallo Frank,

also ich vermute das Problem liegt eher bei deiner "neuen" Neurologin , die du dir ausgesucht hast, denn ich kenne es deutlich anders. Man hat ein Anrecht auf eine Zweitmeinung und Doppeluntersuchungen sind ja garnicht nötig, wenn du alle Befunde und co hast. Ich selbst kenne 5 MS'ler die ohne Probleme von ihrem Neurologen zu meinem gewechselt sind. Wenn die Chemie nicht stimmt, dann stimmt sie nicht oder auch wenn man mal einen zweiten Blick darauf haben will. Aber allein die Äußerungen das du doch bei deiner jetzigen gut aufgehoben bist von der neuen Neurologin lässt viel Spielraum für Interpretationen. 

Versuche es einfach mal bei einem anderen Neuro, eventuell auch einen der vielleicht nicht in der gleichen Stadt ist oder nehme Kontakt zu einer MS Ambulanz in deiner Nähe auf. 

Lg und viel Glück 

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