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Kati81

Angst, auskotzen

6 posts in this topic

Hallo ihr Lieben,

ich muss mir einfach mal was von der Seele schreiben.

Seit über 1,5 Jahren habe ich Schmerzen in der rechten Leiste, Unterbauch, Ziehen ins Bein, Schambereich... Bin von einem Arzt zum anderen geschoben worden, alles ohne Befund.

Mittlerweile sind die SChmerzen auch links. Auch noch Rückenschmerzen, ISG knacken, Beinkrämpfe, und einfach alles Bauchnabelabwärts ist aus dem Lot.

Morgen hab ich Termin in der Chirurgie da der Sportherapeut nun doch einen Leistenbruch vermutet. Mein Hausarzt hatte dein beim Ultraschall schon vor nem JAhr ausgeschlossen.

Und ich bin im Moment einfach total verzweifelt. Hab solche Angst, dass mir keiner helfen kann. Ich habe kein Sozialleben mehr, meine Beziehung belastet das alles auch enorm, und ich kenn mich selbst nicht mehr wieder. Ich war ein fröhlicher und unternehmungslustiger, sportlicher MEnsch und jetzt nur noch ein Wrack.

Gegen die Schmerzen hab ich Tilidin bekommen, aber das macht total Matsch aus meinem Hirn. Trau mich garnicht mehr es zu nehmen.

Nächste Woche hab ich noch einen Termin beim SChmerztherapeuten. Der meinte vor ner Woche noch das wär alles Muskulärbedingt und hat mir ein Muskelentspannungsmittel aufgeschrieben. DAs macht aber natürlich auch müde.

Ich fühl mich grad von der ganzen Welt allein gelassen und hab einfach nur Angst. Würde am liebsten vermeiden einen SChritt allein zu machen weil ich immer Angst hab, dass es schlimmer wird und ich dann allein bin. Und ich kann mit vernünftigen Gegenargumenten garnicht mehr richtig zu mir selbst durchdingen und schaff es kaum mich zu beruhigen. Bin nur am Heulen. Und parallel dann die Angst wegen der ms. Weiß ja dass Stress dafür nicht gut ist. Und mach mir dann noch zusätzlich rießen STress, dass dieses ganze Chaos einen SChub auslösen könnte.

Mein Neuro meint bisher dass die Beschwerden nichts mit der ms zu tun haben. Aber der ist bisschen verpeilt, hat glaub garnicht richtig zugehört als ich ihm erzählt hab. Muss das beim nächsten Termin nochmal ansprechen.

Danke dass ich mir hier mal alles von der Seele schreiben kann.

Ich wünsche allen da draußen einfach nur eine stabile Gesundheit und Menschen die für sie da sind. Ohne die ist alles nichts.

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Hallo, Du Arme!

Und gyn. Art kann das Problem nicht sein? Oder ein MRT von dem Bereich?

Ich habe auch gerade ein gyn. Problem und das mit 38. Der nette Arzt meinte könnte auch eine Krebsvorstufe sein. Danach habe ich geheult, obwohl sich das ja noch durchaus behandelbar anhört.

Bei mir ist es so, dass ich mich in den letzten Jahren gesundheitlich viel zu gebeutelt fühle. Da reicht schon immer ein Pieps (bekomme morgen eine Mini-Füllung) und ich bin fertig....

Das würde ich noch abklären...

Drücke Dir die Daumen!

LG Mia

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Liebe Kati81,

ich hoffe, dass dir das von der Seele schreiben schon mal gut getan hat.
Aber wenn du dir gerne, abgesehen von Gesprächen mit Freunden und Ärzten, einen kompetenten Ansprechpartner wünschst, der dir einfach mal zuhört, Kraft spendet und vielleicht sogar gemeinsam mit dir einen Weg aus dem Tief findet, sind wir an deiner Seite. Gespräche können helfen, schwere Situationen im Leben besser begreifen und ihnen mit stärkerer Festigkeit gegenübertreten zu können.
In solchen Momenten sind wir für dich persönlich da. Du kannst dich gerne unter unserer gebührenfreien Nummer 0800 1 970 970 melden. Einer der lieben Kollegen vom Service Team nimmt sich Zeit für dich!
Wir freuen uns über deinen Anruf.
 
Mit liebem Gruß
Jasper

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Es gibt Neuigkeiten.

War gestern in der Chirurgie und dort wurde der Verdacht auf eine Schenkelhernie bestätigt. Ist eine Art Leistenbruch.

Nächste Woche OP-Termin... Drückt mir die Daumen!

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Hallo Kati,

da drücken wir doch alle die Daumen, dass es dann damit behoben werden kann!

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;-(

 

Meine OP hat lezten Donnerstag stattgefunden. Ist soweit gut verlaufen. ABER ich hab sehr starke Schmerzen. Neben dem üblichen zwickzwack somit nach einer Operation zu rechnen ist, habe ich starke Schmerzen.

Der EIngriff wurde minimalinvasiv durchgeführt. Ich habe starke Schmerzen im rechten Unterbauch und in den Flanken. Die Chirurgen im Krankenhaus haben mich nur angemotzt, weil ich "so rumjammer". DAs Schmerzmittel hat nicht angeschlagen. NAch einigen Tagen wurde dann ein Schmerzkonsil einberufen und ein Anästhesist hinzugezogen. Ende vom Lied nach einigem hin und her wurde ich mit einem opiathaltigen SChmerzpflaster quasi aus dem Krankenhaus geworfen. Die Schmerzen waren damit aber immer noch da. Hat keinen interessiert. AUch habe ich seit der OP Schwierigkeiten beim WAsser lassen. Das war auch allen egal. Ich könne ja ambulant dann wenn ich entlassen bin zu einem Urologen gehen..

Bin fix und fertig mit den Nerven. Nächste Woche Kontrolltermin bei der Schmerzambulanz. Weiß nicht wie ich bis dahin durchhalten soll. Ruf morgen mal meinen Hausarzt an, was ich zu dem Opiatpflaster noch zusätzlich an Schmerzmittel nehmen kann.

Ich fühl mich grad von der ganzen Welt allein gelassen und einfach nur hilflos.

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