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Taucherkatze

MS und Sport

77 posts in this topic

Hallo Locke!

Hoffe mal nicht!!! ;-)

Inzwischen sage ich sogar, dass es mich vielleicht schlimmer erwischt hätte, wenn ich nicht die ganze Zeit den Sport gehabt hätte.

Viele berichten ja, dass sie schon länger vor der Diagnose Schübe/Beschwerden hatten, ich (32) hatte vor meinem "ersten" Schub Januar 07 glaube ich nur einmal was, dass muss irgendwann 2006 gewesen sein, sonst hatte ich gar nix. Und mein fast freies MRT spricht ja auch dafür.

Na ja, Einbildung ist auch ne Bildung... :-)))))

Habe seit 2005 deutlich weniger Sport gemacht, da ich wegen Knieproblemen keine Meisterschaft mehr gespielt habe.

Aber ein Ziel habe ich: irgendwann will ich mal Altersklasse Westdeutsche Meisterschaft spielen, das geht ab O35 los. Doch die sind da dann noch viel zu gut, also wirds wohl erst was mit O40. Habe keine große Lust, mich von Oberliga oder höher verhauen zu lassen.

Ich wünsche Dir eine schnelle und vollständige Ausheilung deines Schubs!!!

LG Anke

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Hallo anlle hier, ich freue mich, dass es sovieöe Beiträge zum Thema MS und Sport gibt.

Ich war in Ägypten zu einer Tauchsafari vom 2.10.-9.10.08. Und was soll ich Euch sagen- es war endgeil. Ich hab in 5 Tagen 17 Tauchgänge gemacht plus 2 mal schnorcheln mit Delfinen, bzw diesen hinterher. Schon morgens um 6 ging es ins Wasser. Und ich hatte keinerlei Probleme mit Erschöpfung, der Wärme, vermehrten Symptomen etc. Nix, garnix!!! Und auch die Spritzerei ging probleomlos weiter, uach an den Flugtagen.

Nun bin ich weider im herbstlichen Deutschland... jetzt muss ich wieder zum Laufen aufraffen trotz Schlechtwetter, und auch wieder mehr schwimmen gehen. Es tut einfach gut, und es war schön zu erfahren, dass ich solchen Anstrengungen wie bei der Safari noch gewachsen bin.

Schönes Wochenende an Euch alle

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Moin,

zum Thema Sport kann ich für mich nur sagen, alles kein Problem. Ich wuchte 4x die Woche Eisen durch die Gegend. Bringt mich auf knappe 60 Tonnen die Woche. Und ich muß ganz ehrlich sagen, die MS stört mich nicht im geringsten. Ich habe sogar während meiner letzten beiden Schübe durchtrainiert. Denn, kuschen gilt nicht. Bevor ich mir meinen Sport vermiesen lassen, vollkommen egal wovon, muß schon mehr passieren als so ein bischen MS. Ändern kann ich daran ja sowieso nix. Also, immer feste dran bleiben. Solange die Koordination noch mitspielt, warum nicht?

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Hi Kradmelder 393,

Du sprichst mir größtenteils aus dem Herzen!! Für mich ist Sport auch unheimlich wichtig. Habe das im Juni auf Reha ibn einem MS-Stützpunkt in Nordbayern gelernt. Der dortige Chefarzt ist der volle Verfechter von Sport bei MS. Und hat mich über 5 Wochen auch entsprechend eingebunden.

Ich habe MS seit 20 Jahren, die Diagnose wurde aber erst vor 10 Jaahre gestellt. Außer längerem Laufen (ab einer halben Stunde) bin ich mobil. Auf Reha lernte ich, daß regelmäßiger Sport vorallem gegen meine Fatique hilft. Außerdem wirkt er gegen meine MS-bedingte Depression. Brauche deshalb jetzt nicht mehr so oft eine Tablette einwerfen. Und sich körperlich fit zu halten ist natürlich ohnehin nie falsch!!

Jedenfalle hab ich mich kurz nach der Reha gleich in einem Fitneßcenter angemeldet. Mein Sohn (11 Jahr) war mach einem Proberaining so begeisterte, daß wir jetzt meistens zusammen hingehen. Da ist er voll stolz drauf, daß er mit seinem Papa was Gemeinsames macht.

Was mir an Deinem Beitrag nicht so gefällt: Ich habe den Eindruck bekommen, daß das Ganze bei Dir in Leistungssport ausartet. Und das ist bei MS garantiert nicht gut!!! Ich könnte mir sogar denken, daß da bei Dir eine nicht erkannte Depression dahinter steckt. So war es bei mir: Ich fuhr leidenschaftlich gerne Fahrrad (tu ich heute immer noch), allerdings war das wie ein Zwang. Jedes Jahr mußten es ein paar hundert Kilometer mehr sein. Genossen hab ich das Radfahren letztendlich nicht. Hauptsache die Kilometer stimmten!

Dann, vor dreieinhalb Jahren (ich wollte in diesem Jahr endlich die 7000 km knacken) hatte ich den vollen Burnout. Psychiater, Psychotherapie, Medikament. Und siehe da: Plötzlich war der Zwang, ständig auf die Kilometer zu achten, total weg! r

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Hi Kradmelder 393,

Du sprichst mir größtenteils aus dem Herzen!! Für mich ist Sport auch unheimlich wichtig. Habe das im Juni auf Reha ibn einem MS-Stützpunkt in Nordbayern gelernt. Der dortige Chefarzt ist der volle Verfechter von Sport bei MS. Und hat mich über 5 Wochen auch entsprechend eingebunden.

Ich habe MS seit 20 Jahren, die Diagnose wurde aber erst vor 10 Jaahre gestellt. Außer längerem Laufen (ab einer halben Stunde) bin ich mobil. Auf Reha lernte ich, daß regelmäßiger Sport vorallem gegen meine Fatique hilft. Außerdem wirkt er gegen meine MS-bedingte Depression. Brauche deshalb jetzt nicht mehr so oft eine Tablette einwerfen. Und sich körperlich fit zu halten ist natürlich ohnehin nie falsch!!

Jedenfalle hab ich mich kurz nach der Reha gleich in einem Fitneßcenter angemeldet. Mein Sohn (11 Jahr) war mach einem Proberaining so begeisterte, daß wir jetzt meistens zusammen hingehen. Da ist er voll stolz drauf, daß er mit seinem Papa was Gemeinsames macht.

Was mir an Deinem Beitrag nicht so gefällt: Ich habe den Eindruck bekommen, daß das Ganze bei Dir in Leistungssport ausartet. Und das ist bei MS garantiert nicht gut!!! Ich könnte mir sogar denken, daß da bei Dir eine nicht erkannte Depression dahinter steckt. So war es bei mir: Ich fuhr leidenschaftlich gerne Fahrrad (tu ich heute immer noch), allerdings war das wie ein Zwang. Jedes Jahr mußten es ein paar hundert Kilometer mehr sein. Genossen hab ich das Radfahren letztendlich nicht. Hauptsache die Kilometer stimmten!

Dann, vor dreieinhalb Jahren (ich wollte in diesem Jahr endlich die 7000 km knacken) hatte ich den vollen Burnout. Psychiater, Psychotherapie, Medikament. Und siehe da: Plötzlich war der Zwang, ständig auf die Kilometer zu achten, total weg! r

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Nochmal hi Kradmelder 393!

Mist, war mit meinem Beitrag noch gar nicht zu Ende, plötzlich war er aber gesendet. Und das gleich zweimal...:-// Hier der Rest:

Ich genoss das Radfahren plötzlich, das war der Beginn eines total neuen Lebens!!

Wenn Du jetzt sagst, Du kommst auf 60 Tonnen die Woche erinnert mich das an meinen permanenten Blick auf den Kilometerzähler. Vielleicht könntest Du den Sport noch mehr genießen, wenn es nur 30 oder 40 Tonnen wären (was mir aber auch schon abenteuerlich viel vorkommt...) Und wenn Du dann noch sagst, "Kuschen gilt nicht" und den Sport hast Du auch bei zwei Schüben weitergemacht... ALSO ICH HAB GROSSE BEDENKEN ,OB DU DIR DAMIT WAS GUTES TUST.

Aber ich weiß natürlich auch, daß die MS bei jedem Betroffenen verschieden ist. Vielleicht ist der von Dir betriebene (Hoch)leistungssport für Dich gerade das Richtige? Ich versuche, mein Leben in allen Bereichen nach einem einzigen Satz auszurichten, mit dem ich seeehr gute Erfahrungen mache: WICHTIG IST NICHT WAS ICH MACHE, SONDERN WIE ICH ES MACHE!!!

Jedenfalls will ich Dir keinessfalls die Lust an dem von Dir praktizierte Sport verderben, möchte Dich vielmehr einfach auf das aufmerksam machen, was ich bzgl. Sport erlebt habe.

GlG

Miles

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Hallo Kradmelder393,

dein Artikel kommt mir so vor, daß du dir selbst beweisen willst, daß du genauso Leistungsfähig bist wie einer ohne MS. Das finde ich nicht so okay, da ich glaube du akzeptierst die MS nicht. Ich bin auch eine die sagt, die MS bestimmt nicht meine Leben, sondern ich bestimme wie sehr die MS mein Leben beeinflußt. Aber du solltest auf deinen Körper hören, bei 60 Tonnen die Woche ist das denke ich nicht möglich.

Ich lese zwischen den Zeilen (meine ich) einen großen Frust über den "Schicksalsschlag" - ich hoffe du fängst irgendwann an die MS zu akzeptieren, ich kann gut damit leben und auch Sport und auch auspowern, aber alles in einem gewissen Maß. Ich habe seit 16 Jahr diagnostizierte MS und spiele die ganze Zeit Badminton außer im akuten Schub.

Gönne deinem Körper auch mal ne Pause und Ruhe.

Gruß

Locke (Moni)

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Hallo zusammen,

also, ich denke schon, dass Leistungssport und MS zusammen passen können.

Frage ist zum Einen, wie ich Leistungssport definiere. Wenn ich im Meisterschaftsbetrieb/ Ranglisten spiele, ist das für mich schon Leistungssport, denn dann spielt man mind. zwei bis drei mal pro Woche. Und das geht durchaus!!!!

Zum Zweiten gehört auch dazu, wie ausgeprägt meine MS ist. Wie Kradmelder schon woanders berichtete, hat er (so wies aussieht) bisher sehr wenig an Symptomen bzw. Entzündungsherden. Auch bei mir ist die MS momentan seeeehr schwach, die Schübe waren zwar unangenehm, aber schwach, auch an Läsionen ist bisher so gut wie gar nichts. Und mein Neurologe hat dort auch gesagt, ich könne das ruhig auch leistungsmäßig weitermachen, solle nur meine Grenzen ausloten.

Hatte nach der Diagnose auch erst mal einen Gang zurückgeschaltet und wenn irgendein bischen war, mal die Hand kurz eingeschlafen oder ich war mal einen Tag müde, habe ich immer direkt Schiss gekriegt, oh je, das ist auch die MS und man fühlt sich automatisch krank und nicht mehr so leistungsfähig.

Aber eigentlich ist das BLÖDSINN, zumindest bei mir.

Aber das musste ich auch lernen, nicht alles direkt als MS-Symptom zu sehen...

Bin seit vier Wochen wieder im Training, 2mal pro Woche. Ich bin immer wieder erstaunt, dass alles so gut klappt, im Moment auch ohne Copaxone und sich schon ein guter Trainingseffekt eingestellt hat.

Also, MS und Leistungsport, das geht durchaus, nur sicher nicht für jeden!

Aber Sport, und sei es nur Krankengymnastik, weil man nicht mehr machen kann, sollte für alle MSler Pflicht sein, die sich ihre Bewegungsfähigkeit bewahren wollen. (oder nach einem Schub z.B. wiederherstellen wollen...)

So, wieder viel zu viel geschrieben.

Werde jetzt den Abend schön ausklingen lassen, und eine schönen Abend vorm Fernseher verbringen mit Sport, denn ich werde jetzt Fussball schauen!!!

(Köln spielt zwar erst Morgen, aber bin gespannt, wie Hoffenheim und Leverkusen gespielt haben...)

LG Anke

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Hallöchen,

also ich betreibe keinen Leistungssport, gehe aber 2 - 3 Mal in der Woche in ein therapeutisches Fitness-Center.

Fahrrag, Beintraining, Nackentrainung, Muskelaufbau (per "Rüttelmaschine) und vieles mehr.

Dort habe ich dann auch prof. Hilfe und Hilfestellung, wenn es mir mal nicht so gut geht und man achtet auch darauf, dass ich mir nicht zu viel vornehme. Ich hatte in der letzten Woche einen kleineren Schub und war heute wieder im Center... durfte unter "Bewachung" nur einen Teil meiner Übungen machen. Fand ich voll ok.

Gott sei Dank hatte ich bisher eigentlich nur 3 größere Schübe, die Anderen waren immer klein.

Ich merke, dass ich wesentlich fitter geworden bin (beweglich bin und war ich leider immer zu sehr - meine Orthopädin ist der Meinung, ich könnte gut als Schlangenmensch arbeiten *örx*) und dass mir der Sport sehr gut tut!

Nur wenn ich meine "Wärmephasen" habe - als wäre ich in den Wechseljahren, aber ich weiss, dass es innere Bluthitze seitens der MS ist - dann lass ich den Sport, denn ich weiß, dass es mir dann nicht gut gehen wird.

Alles in allem... nach 12 Jahren MS wurde es mal Zeit, dass ich was für meinen Körper mache und ich habe es nicht bereut.

Ich denke, jeder muss seine Grenzen finden und sporten in dem Mass wie es ihm gut tut!

LG

Moppel

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Hallo!

Ich verfolge fleißig, was ihr alle für Sportarten betreibt. Teilweise bin ich neidisch, zu was für Höchstleistungen manche noch fähig sind. Aber ehrlich gesagt, war Sport nie mein Lieblingsfach in der Schule. Dafür hängt mein Herz am Tanzen, was ich dann in meiner Jugend auch als Leistungssport betrieben habe. Damals habe ich Rock'n'Roll-Turniere getanzt. Aufgehört habe ich das nach einem schweren Autounfall, nach dem ich lange außer Gefecht gesetzt war. Dann habe ich mit meinem Mann "normalen" Gesellschaftstanz in einem Tanzkreis betrieben, bis dann unser erstes Kind auf die Welt kam und wir uns nicht mehr für alle Hobby Babysitter leisten konnten und wollten.

Und dann will ich mich mal outen zu meiner aktuellen Sportart (aber nicht lachen): Ich mache Bauchtanz. Und deshalb werde ich mir auch NIEMALS IN DEN BAUCH SPRITZEN! Und auch nicht in die Arme. Da müssen Hintern und Beine ausreichen, auch wenn die Cop-Schwester mich vom Gegenteil überzeugen wollte.

Das Tanzen macht total viel Spaß, auch wenn mittlerweile meine Beine nicht mehr immer mittanzen und einfach mal stehen bleiben. Aber die kann man ja unter einem langen Rock verstecken. Und ich glaube, das wichtigste ist nicht, wieviel man geleistet, gestemmt oder geschwitzt hat, sondern das man in Bewegung bleibt und Spaß daran hat.

In diesem Sinne!

LG Cumeira

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Hallo Cumeira,

Bauchtanzen ist zwar nicht mein Favorit, doch finde ich es total toll, dass du das machst! Also gar nicht zum Lachen. Dabei trainierst du super die Beckenbodenmuskulatur und zudem sieht es auch noch super sexy aus. Und Hauptsache ist doch, dass es dir Spaß macht!

Viel Spaß weiterhin! Dagmar

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Cumeira,

warum sollte man lachen?

Es ist doch super, dass es Dir Spaß macht und wenn ich ehrlich bin... ich habe schon immer gerne Bauchtanz gesehen, denn das hat was ;)

Wenn ich nicht so ein "Bäuchlein" hätte, dann würde ich es auch versuchen... aber bei mir würde das Massenträgheitsgesetz alles verhindern *g*

LG

Moppel

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Hi Moppel,

zum Bauchtanz gehört doch ein Bäuchlein :-))

LG Susa

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Hi Moppel,

auch Hummel widersprechen der Physik, da sie eigentlich so wie sie gebaut sind nicht aufsteigen dürften (lt physikalischer Gesetze)

Da bin ich mir sicher, das Dein Bäuchlein da überhaupt kein Problem ist

Ausprobieren und Spaß haben

LG Kasmodia

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Hallo Moppel,

mir persönlich fehlt eher der Bauch zum Bauchtanzen, aber ich habe schon viele "moppelige" oder auch dicke Bauchtänzerinnen gesehen, die auch sehr ästhetisch ausgesehen haben. Und der Vorteil ist, frau kann endlich mal was tragen, was nicht am Bauch kneift.

Liebe Grüße

Cumeira

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Hallo Miles und Locke,

tschuldigung für die späte Antwort. Ich wußte schlicht nicht mehr, wo ich überall meine geistigen Ergüsse mitgeteilt hab. Jedenfalls, fand ich es echt putzelig, was ihr da bei mir so "herausgelesen" habt. Und ich kann euch definitiv versichern, von (Hoch)Leistungssport bin ich noch Jahre weg. Wenn ich nämlich, als Beispiel, in der Multipresse (Kniebeugen) 4x15 Wiederholungen mit 120kg mache komm ich ja schon auf 7,2t. Und das ist nur eine von 6 Übungen. 60t sind also überhaupt nix. Ich muß niemandem irgendwas beweisen, es wird nämlich immer jemanden geben, der mehr drauf hat.

Wie dem auch sei. Ich habe meinen Kraftsport schon lange vor der Diagnose betrieben. Und während des ersten Schubes hab ich weitertrainiert, weil ich schlichtweg nicht wußte was los war. Und da ich "nur" kribbeln und leichte Taubheit der Haut hatte, hab ich keinen Grund gesehen, keinen Sport zu machen. Deswegen hab ich auch durch den zweiten Schub hindurch trainiert. Und so lang mir niemand einen schlüssigen Beweis liefern kann, daß der Sport die MS in irgend einer Weise begünstigt, werde ich auch so weitermachen.

Übrigens die 60t kommen nur zustande, weil man den Muskel an die Leistungsgrenze bringen muß, damit er wächst. Das gilt übrigens für jedes andere Organ (außer vielleicht das Hirn) auch. Nicht umsonst haben Apnoe-Taucher riesige Lungen und Ausdauerläufer verhältnismäßig große Herzen.

Ach noch was, das mit der versteckten Depression möchte ich ausschließen. Zeigt sich schon daran, daß ich in letzter Zeit viel mehr auf Technik gehe, als denn soviel Gewicht wie nur möglich zu bewegen. Außerdem, würde ich mich vom Psychologen untersuchen lassen, würde der mit Sicherheit irgendwelchen "abnormalen" Quatsch finden. Und solange ich weder für mich noch meine Umwelt eine Gefahr darstelle, bleibe ich so wie ich bin.

Wie dem auch sei, ich wünsch euch allen jedenfalls viel Freude bei dem Sport eurer Wahl.

Gelobt sei, was Spaß macht.

Gruß

Christian

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Hallöchen alle :)

*g* - endlich was tragen, was nicht am Bauch kneift... hat was !!

Ich hatte vor 8 Jahren noch Gr.36, aber ein Schub und danach Kortison machten alles platt *lach*

Jetzt rolle ich mit Gr.42 rum...

aber eigentlichn ist es mir relativ egal... so lange ich mich wohl fühle und mein Partner mich liebt - da sind die Pfunde fast egal.

Aber ich möchte es dennoch schaffen, durch den Sport ein bissl abzunehmen - alleine weil ich dann vllt ein schönes Brautkleid bekomme... das ist mein nächstes Ziel :)

Aber hauptsächlich: mir macht der Sport Spaß und ich fühle mich super..und darauf kommt es an... egal welcher Sport es denn nun ist!

LG

Moppel

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Guest

Hallo Sport-Liebhaber,

ich gehe regelmäßig in den Wald und mache 6 - 10 km Nordic Walking, in einem guten Lauftempo. Ansonsten gehe ich ein- zweimal die Woche Schwimmen. Wenn ich dazu keine Zeit habe, ich aber dennoch mal raus will um mich abzureagieren, dann schnappe ich mir meinen "Leih"-Hund meiner Nachbarn und trabe mit ihm durch die Gegend. Das ist dann auch schon eine tolle sportliche Betätigung. Die Intensität wird durch den eigenen Körper bestimmt, an manchen Tagen ist man eben schlecht drauf, aber dennoch hilft es dann, ein bisschen aktiv zu sein. Ansonsten nehme ich im Büro meistens die Treppe statt den Lift, das ist dann auch schon was! Ein schönes Aktiv-Wochenende allen hier und viel Spass beim Schnee-Schippen! (Ist auch ein Sport! ;o) Lernmaus

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Hallo Shopgirl, hallo Schildkröte,

hab heute beschlossen, daß ich morgen langsam mein Badmintontraining wieder aufnehme. Mal sehen wie's geht, ich denke wenn ich auf meinen Körper höre, kanns außer etwas schwerer Beine nach dem Training und Muskelkater am Freitag keine Beschwerden geben.

Lt. meinem Neuro kann ich wieder loslegen.

Also ich berichte wieder.

Gruß

Moni

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Hallo zusammen,

ich treibe regelmäßig Ausdauersport. Bin ein sogenannter Fahrradverrückter, sagt meine Frau. Bin in jeder freien Minute mit dem Rad unterwegs. Fahre jedes Jahr zwei große Touren. Dieses JAhr bin ich im Sommer nach Südtirol gefahren und im Herbst an die Nordsee nach OStfriesland. So kommen jedes JAhr fast 10.000 km zusammen. Den Winter über halte ich mich im Fitnesstudio mit Ergometer- und Krafttraining fit. Allerdings fehlt mir seit ein paar Wochen der Antrieb. Hoffe das gibt sich wieder.

Gruss an alle Willi

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Hallo ihr alle,

leider war mein PC bis heute kaputt, deshalb erst jetzt der Erfahrungsbericht.

Ich war Donnerstag nach 5 Monate wieder im Badminton training nur 1 Stunde, aber es war total klasse. Ich hatte nicht einmal große Schwierigkeiten danach - nur sehr sehr müde, aber wohlig müde und am nächsten Tag bin ich etwas unrund gelaufen.

Also nur ran an den Sport. Mein Neurologe hat zu mir gesagt ich brauche keine KG, wenn ich meine normalen "Lebensbewegungen" wieder mache.

Gruß

Moni

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Hallo zusammen,

Sport ist mir auch sehr wichtig und passt auch gut mit MS zusammen. Ich gehe zwei mal die Woche joggen mit einer freundin und meistens läuft es ganz gut, so 5-8 km. Und wenn es mal nicht so läuft dann nehmen wir einfach einen Gang raus und walken weiter. Das hat auch nichts mit der MS zu tun. Meine Freundin hat auch schlechte tage wo es nicht so läuft, also viel Spaß beu eurem Sport und genießt ihn einfach.

lg wüstenblume

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Hallo ihr alle :-))),

ich bin auf der Suche nach jemanden der die Kampfsportkunst/-art "Karate" betreibt....Ja, ihr habt richtig gelesen. Beteibe diesen Sport seit 25 Jahren und weiß von meiner MS seit April 2006, erster Schub war im Sommer 2004 ,Diagnosestellung war zu diesem Zeitpunkt nicht machbar... keiner wußte was mit mir los war - bis zum zweiten Schub, da war`s dann klar...

Viel Kraft und Halt gibt mir mein Sport und meine Sportkameraden (die alle wissen was ich habe)sowie auch meine Familie.

Würde mich freuen, wenn ich hier jemanden finden könnte um mich mit ihm auszutauschen.... als MS-Betroffener....

Ansonsten geht es raus in die Natur zum Bergwandern oder zum Nordic Walking - egal bei welchem Wetter, auch momentan bei den -Temperaturen....

Noch einen schönen Tag - Lg inoc

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Hallo Inoc

Ich habe Tai-jutsu trainiert.

MS hat mich mit einem Schub gelähmt. Das war eine gute Erfahrung. Mein Leben war durcheinander.

Jetzt kann ich wieder laufen. Jeden Tag gehe ich in den Wald. Das ist schön.

:) Markus

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hallo zusammen

auch ich mache sport. ich spiele fußball und gehe ins fitness-studio. früher habe ich in der landesliga gespielt und war pausenlos im studio. 04/2008 hatte ich den zweiten schub und die diagnose ms. seitdem hatte ich noch 3 schübe. ich versuche mich wieder an die ganze sache ranzukämpfen. ins studio gehe ich ganz normal und mache meine übungen. ich habe zwar nicht mehr so eine kraft wie früher aber es geht. fußball spiele ich uch noch. in der bezirksliga. auch hier muß ich abstiche hinnehmen an der schnelligkeit und der ausdauer. mir geht das ganze an die psyche, da ich immer ein sehr starker und ausdauernder sportler gewesen bin.

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