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Graf

Intervallfasten

13 posts in this topic

hallo Zusammen,

kennt jemand von euch die Studie Intervallfasten bei MS?

Macht das jemand von euch ?

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Hallo Graf,

bis zu deinem Beitrag habe ich noch nie von Intervallfasten gehört. Ich habe es aber nun gegoogelt und muss sagen, es hört sich sehr vielversprechend an ! Und gerade bei einigen chronischen Erkrankungen soll es ja eine Verbesserung bringen.

Intervallfasten wie du es meinst habe ich also noch nicht gemacht. Allerdings habe ich in der Adventszeit eine Erfahrung gemacht, die grob in diese Richtung geht. Nach diversen Feiern und zu viel Essen fühlte ich mich Ende November nicht mehr wohl in meiner Haut. Nachdem ich einen Tag Magen-Darm hatte und daher zwei Tage wenig bis gar  nichts gegessen hatte, fühlte ich mich als das Gröbste überstanden war, richtig gut. Ab da habe ich bis Weihnachten allgemein weniger gegessen und  einfach das Mittagessen weggelassen (warmes Essen gibt es bei uns eh abends).  Durch die vorherige Magen-Darm-Geschichte hielt sich das Hungergefühl absolut in Grenzen und es fiel mir überhaupt nicht schwer. Ich fühlte mich super, total fit, befreit und habe 5 kg abgenommen.

Über Weihnachten habe ich mich essensmäßig noch sehr zurück gehalten, nur in den letzten zwei Wochen waren wieder einige Events, wo ich zu viel oder besser die falschen Sachen gegessen habe. Allerdings habe ich zumindest nur 1 kg wieder zugenommen. Ab Montag will ich wieder damit starten, das Mittagessen weg zu lassen.

Was ich mache entspricht zwar nicht den zeitlichen Vorgaben des Intervallfastens, aber ich kann mir daher gut vorstellen, dass es etwas bringt und dass man sich gut damit fühlt ! Ich habe mich außerdem in den Wochen vor Weihnachten gefragt, ob ich meinem Körper mit dem etwas unregelmäßigeren Essen schaden könnte, da früher immer gepredigt wurde, möglichst viele kleine Mahlzeiten zu essen. Aber nun sieht es ja ganz so aus, als ob das gar nicht so verkehrt ist :-)

Falls du das Intervallfasten ausprobierst oder nähere Infos dazu bekommst fände ich es toll, wenn du darüber berichten würdest !!!

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Hallo Moma75

ja, ich habe letzt einen Bericht in NDR gesehen, da wurde von dem Intervallfasten gesprochen. Dachte irgendjemand kennt das vieleicht.

Ich will es jetzt einfach mal ausprobieren und sehen wie es mir dabei geht. Eigentlich kann ich Hunger nicht so gut aushalten, aber vieleicht ist das ja nicht so schlimm, wenn man morgens nicht gleich mit KH anfängt?

Ich habe schon mal Gemüsebrühe gekocht, die ich an den Fastentagen essen will. Es sollen ja nicht mehr als 500 kcal zusammen kommen.

Aber wie gesagt... mal sehen ob und wie lange ich das schaffe. Mein Mann macht auch mit, dann fällt mir das vieleicht ein bischen leichter.

LG

 

 

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Klingt interessant und einleuchtend. Ist nen Versuch über ein paar Monate wert, denke ich. Werde das wohl auch mal testen :)

Kann ich vor allen Dingen auch bestätigen, da es mir manchmal besser geht, wenn ich nur sehr wenig esse. 

Ich finde die 5:2 Diät klingt auf jeden Fall gut, bei der man 2 Tage in der Woche nur 600 Kalorien zu sich nimmt und an den anderen 5 Tagen normal isst.

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Sehr interessanter Beitrag. Wer aus unserer Runde kann persönliche Erfahrungen melden. Ich habe mit sowieso Fett etwas Probleme.

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Hallo,

Ich wollte euch gerne meine Erfahrung mit Intervallfasten seit dem Frühjahr mitteilen:

Zwischendurch habe ich mir mal Rat bei einer Ernährungsberaterin geholt, weil keiner meiner Ärzte mir weiterhelfen konnte.

Mache das so 2 mal in der Woche, oder öffters, so wie mir dannach ist,  und ich bilde mir ein, an den Fastentagen habe ich mehr Energie

D.h. ich faste an diesen Tagen 16 Std. (Bei mir über Nacht), lasse das Frühstück weg, außer Kaffee, Tee oder Wasser. Wenn ich bis zu Mittag großen Hunger habe, esse ich einfach ein klare Gemüsebrühe und der Hunger geht tatsächlich weg. Am Rest vom Tag esse ich dann ganz normal.

Außerdem versuche ich insgesammt nicht mehr so viel Kohlehydrate zu essen. Allerdings bin ich nicht so streng mit mir und könn mir ab und zu etwas kleines Süßes (nach dem Mittagessen einen Espresso mit einem kl. Stck. Schokolade), das hat mir die Ernährungsberaterin empfohlen, um besser durchzuhalten, weil ich das ja weiter machen will.

Scheinbar gibt es in der Charite in Berlin jetzt auch eine  Studie dazu. ich würde sofort mitmachen, aber der Weg ist zu weit für mich. Ich bin jetzt schon gespannt, was dabei rauskommt.

https://www.dmsg.de/multiple-sklerose-news/ms-forschung/news-article/News/detail/aufruf-studie-zur-ernaehrungstherapie-bei-multipler-sklerose/?no_cache=1&cHash=a4eddba0a7615b442e5db998dae4a4e7

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Hallo,

 

ich mache es inzwischen auch so, dass ich jeden Tag 16 Stunden lang nichts esse (zumindest versuche ich es, noch bin ich auf dem Weg dahin). 2-3 Mahlzeiten verteile ich auf 8 Stunden, danach 16 Stunden Pause. Geht eigentlich ganz gut. Wie gesagt, noch bin ich nicht ganz am Ziel, aber schon eine Annäherung an dieses Prinzip hat positive Effekte.

 

LG Silver

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Hallo,

macht jemand hier 16:8?

mich würde es interessieren ob, Medikamente das Fasten unterbrechen?

lg Renate

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Also ich habe habe gemerkt, dass das INtervallfasten für mich effektiver ist, wenn ich auch regelmäßig sport treibe. Wenn man dann noch gesund isst, ist man schon auf einem sehr guten Weg, finde ich.

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Hallo alle miteinander, 

ich habe vor etwas längerer Zeit zu diesem Thema etwas gelesen. Demnach konnte in Studien festgestellt werden, dass intermittierendes Fasten positive Auswirkungen auf Multiple Sklerose haben kann da dadurch die Autoimmundemyelinsierung reduziert werden kann. Außerdem haben Studien gezeigt, dass bestimmte Symptome von MS konnten durch Intervallfasten reduziert werden konnten. 

Da Intervallfasten ja generell positive Auswirkungen auf den Körper haben soll, habe ich mich mit dem Thema etwas auseinandergesetzt und dadurch erfahren, dass es verschiedene Formen des Fastens gibt. Das finde ich persönlich sehr gut, da nicht jede Ernährungsform in den persönlichen Alltag integriert werden kann. 
Demnach gibt es die 5:2-Methode (hier wird 5 Tage gegessen und 2 ganze Tage komplett auf Nahrung verzichtet), die 16:8 Methode (hier ist es ausschließlich erlaubt in einem 8 Stunden Fenster Nahrung zu sich zu nehmen) und die 10:2 Methode (hier wird an jedem zweiten Tag gefastet).

Je nachdem, welche Form für einen selbst am Ehesten in den Alltag integriert werden kann, sollte man sich dann für eine Methode entscheiden und für einen längeren Zeitraum ausprobieren. Ich habe auch gelesen, dass die Vorteile des Intervallfastens auch dann zum Vorschein kommen, wenn man sich beispielsweise an nur 3 oder 4 Tagen die Woche an die vorgegeben Zeiten hält. 


Klingt für mich auf alle Fälle äußerst viel versprechend! 


Liebe Grüße, 
Lukas

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Hallo! :) 
Gerne würde ich auch etwas dazu sagen. Ich habe einige Freunde, die Intervallfasten schon seit mehreren Monaten durchziehen. Bei dem einen lassen sich Fortschritte erkennen und er fühlt sich allgemein besser und bei der anderen hat es wiederum gar nichts gebracht. Ich denke, bevor man so etwas startet, sollte man sich ausreichend informieren. Grundsätzlich finde ich die Idee nicht schlecht, denn der Körper ist nicht dafür gedacht, dass er ständig "schweres" Essen bekommt.

Der Körper ist dann nämlich mehrere Stunden mit Verdauen beschäftigt, steckt da mehr Energie rein und wir fühlen uns müde und schlapp. Grundsätzlich finde ich, dass es sehr darauf ankommt, was wir zu uns nehmen. Durch zu unregelmäßiges Essen kann es bei dem ein oder anderen verbunden mit Stress zu einer Magenschleimhautentzündung kommen. Hierbei sollte man alle 2 bis 3 Stunden etwas essen, damit die Magensäure nicht weiter die Magenwand angreift.

Damit möchte ich sagen, dass man eher zuerst seine Ernährung umstellen sollte. Klar darf man sich ab und zu etwas gönnen, aber nur schwere, ungesunde Sachen überlasten den Körper. Nach einer guten Recherche kann man dann verschiedene Essgewohnheiten ausprobieren. Alles Gute! 

Edited by Jasper -Aktiv mit Ms-
Absätze zur besseren Lesbarkeit eingefügt

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Hi zusammen,

meine Freundin macht das Intervallfasten auch immer wieder, wenn sie sich in ihrem Körper nicht wohlfühlt. Bzw eigentlich macht sie es durchgängig aber quält sich dabei nicht. Wenn sie sich wohlfühlt verändert sie quasi die Essenszeiten ein bisschen. (Beim Intervallfasten gibt es ja viele verschiedene Ausführungen).

Damit es ihr hilft, ist für meine Freundin vor allem wichtig, dass sie sich nicht zu sehr durch irgend eine Diät quälen muss. Ein einfacher Verzicht ist aber immer wieder über ein paar Tage okay. Sie meint vor allem auch, dass es viel Gewöhnungssache ist. :D

Ich hoffe ich konnte ein bisschen helfen.

Beste Grüße, Flo.

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